Ein Schmuckstück für STAY!

Besellerautorin Mithu Sanyal bewirbt das Schmuckstück

Peter Hassenpflug und Lisa Scherebnenko von der Schmuck-Galerie „Orfèvre“ in Düsseldorf haben ein Schmuckstück für STAY! kreiert: „das goldene (oder tantale) haar – ein hauchzartes geschmeide“ .Die Idee hinter dem Schmuckstück: STAY!, das bedeutet Hierbleiben. Das „hauchzarte geschmeide“ besteht aus gekordeltem Feingold (100% pures Gold) bzw. Tantal (sozial und ökologisch korrekt abgebaut und gehandelt). Die zwei Hälften des Halsschmuckes (unisex – also auch für Männer, die sich trauen) sind starr, wie STAY!, liegen aber fest am Hals auf, dadurch, dass sie vorne mit drei zusammengeschweißten Ösen verbunden sind. „Am besten“, so Peter Hassenpflug, „soll das Geschmeide gar nicht abgelegt, also ständig getragen werden – auch dies entspricht der Idee von STAY!.“ Peter Hassenpflug und Lisa Scherebnenko arbeiten pro bono für STAY!, erhalten also überhaupt keine Vergütung. Lediglich den Ankauf des Material (Gold und Tantal) hat STAY! getätigt.
Der Halsschmuck hat eine Länge von 43 bis 45 cm.

Das tantale Haar – ein hauchzartes Geschmeide für 100 Euro

Die STAY!-Ketten sind künstlerisch wertvoll verpackt. Innen alle Details zum Schmuckstück eingedruckt. Außen, wie abgebildet: Logos von STAY! und Orfevre sowie Signaturen von beiden Künstler*innen von Hand. Die Schmuckstücke sind wie folgt streng limitiert:

das goldene haar – ein hauchzartes geschmeide: Auflage 46 plus e/a, nur 300 Euro (üblicher Galerie-Preis 500 Euro)

das tantale haar – ein hauchzartes geschmeide: Auflage 100 plus e/a, 100 Euro (üblicher Galerie-Preis 250 Euro)

Bestellung hier: Peters & Lisas Schmuck.

Wenn Sie Ihren Schmuck bei Orfévre in der Bastionstr. 35 persönlich abholen, sparen Sie die Versandkosten und erhalten eine individuelle Anpassung. www.orfevre.de

Ultras Düsseldorf unterstützen STAY!

Am 25.11. erscheint der neue Kurvenkalender für das Jahr 2022 der Ultras von Fortuna Düsseldorf. Der Erlös der Kurvenkalender kommt dieses Jahr der Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. und der Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY!  zugute.
Herzlichen Dank an die Ultras, wir freuen uns sehr!

Alle Infos zum Kalender findet ihr hier: https://ultras-fortuna.de/

Protestaktion gegen Untätigkeit von Bundesregierung und Europäischer Union

Am heutigen Dienstag protestierten STAY! und weitere Düsseldorfer Initiativen gemeinsam mit der Evangelischen Kirche gegen die unerträgliche Situation der Geflüchteten an der Grenze zwischen Belarus und Polen.

Die Zahl der Protestierenden mag vielleicht nicht groß gewesen sein, was Tag und Uhrzeit des Protestes geschuldet war, aber es gibt Situationen, die dulden keinen weiteren Aufschub. Die aktuelle Situation der Geflüchteten an der Grenze zwischen Belarus und Polen ist so eine Situation. Während Bundesregierung und EU es offenbar als ihre größte Sorge betrachten, sich erpressbar zu machen, sterben mittlerweile Menschen an der polnischen Außengrenze der EU.

Diese Menschen sind zum Spielball zwischen dem skrupellosen Diktator aus Belarus und einer nicht minder skrupellosen EU geworden – einer EU, die nicht bereit ist, eine schnelle, unbürokratische und vor allem menschliche Lösung für die mehr als dramatische Situation der Menschen vor Ort zu finden. Dabei haben bereits 267 deutsche Städte im von Seebrücke initiierten Bündnis „Sichere Häfen“ ihre Bereitschaft erklärt, mehr geflüchtete Menschen aufzunehmen. Was spricht dagegen, 5000 Menschen in einer absoluten Notlage auf 267 Städte zu verteilen, die zur Aufnahme bereit sind?

„Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte, einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören“ – so heißt es in Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union. Die so viel gepriesenen Werte werden nun einmal mehr mit Füßen getreten. Das Verhalten von Bundesregierung und EU ist unerträglich.

Artikel auf Ddorf aktuell.

Seebrücke – Sichere Häfen.

Nicht die Menschen sind das Problem, sondern die Grenzen!

Seit Wochen leiden tausende Menschen auf der Flucht an einer Politik, die darauf ausgerichtet ist, die sogenannte „Festung Europa“ zu verteidigen. Diesmal ist nicht das Mittelmeer Ort der menschenverachtenden Tragödie, sondern die polnische Grenze zu Belarus. Die meisten der Geflüchteten, die dort seit Tagen ausharren, stammen aus dem Iran, dem Irak oder Afghanistan. Länder, in denen den Menschen Verfolgung, Krieg, Folter oder der Tod drohen. Mehr noch als das Regime von Lukaschenko, schocken uns die Menschenrechtsverletzungen, die von einem Mitgliedsland der EU gegenüber Flüchtenden verübt werden: Mit Stacheldraht, mit bewaffneten Grenzschützern, mit illegalen Pushbacks, mit der Einschränkung der Pressefreiheit und mit der Behinderung von Hilfsorganisationen. Mit diesen Menschenrechts-verletzungen setzt Polen als Land mit EU-Außengrenze auch die Interessen der deutschen Politik um. Das Dublin – Verfahren, welches vorsieht, das Geflüchtete im ersten EU-Ankunftsland verbleiben müssen, setzt die Länder an der EU-Außengrenze unter Druck. Ob in Spanien am Grenzzaun Ceuta, in Griechenland auf der Insel Lesbos oder eben jetzt an der polnischen Grenze: Das Dublin Verfahren führt Menschenrechtsverletzungen mit sich.
Als Düsseldorfer Flüchtlingsinitiativen fordern wir gemeinsam mit der evangelischen Kirche Düsseldorf, die Menschen an den Außengrenzen nicht weiter als Spielball der Politik zu instrumentalisieren.
Wir appellieren an die deutsche und europäische Politik und fordern:
Öffnung der Grenze zu Belarus, damit die Flüchtende in der EU einen Asylantrag stellen können!
Den bedingungslosen Zugang von Hilfsorganisationen zu den geflüchteten Menschen im Grenzgebiet!
Uneingeschränkter Zugang von Pressevertretern an die Grenze!

No More Morias

Kundgebung am Samstag, 06.11. in Düsseldorf

Die Aktivistinnen und Aktivisten von No More Moria Düsseldorf rufen angesichts der katastrophalen Situation für Geflüchtete an den Innen- sowie Außengrenzen der Europäischen Union für kommenden Samstag zu einer Kundgebung in Düsseldorf auf.

Ihren Aufruf teilen wir gerne:

„Wir sind NoMoreMoria Düsseldorf und haben im Sommer mehrere Protestcamps organisiert, um auf die unhaltbaren Zustände an den europäischen Außengrenzen aufmerksam zu machen. Jetzt wollen wir angesichts der aktuellen Situation an der polnisch-belarussischen sowie der polnisch-deutschen Grenze und der menschenrechtswidrigen Reaktion Deutschlands und der EU eine Kundgebung in Düsseldorf machen.
Diese findet am Samstag, 06.11. um 11 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof statt. Wir wollen Reden halten, eine Schweigeminute durchführen und mit Plakaten über die Situation informieren.
Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr zur Kundgebung kommt und gemeinsam mit uns für sichere Fluchtwege, offene Grenzen und ein Ende der Pushbacks und Gewalt an den beiden Grenzen protestiert. Gern könnt ihr auch eigene Redebeiträge beisteuern, sagt uns dann einfach gern Bescheid. Falls ihr Lust habt können wir uns auch gerne in Zukunft gegenseitig unterstützen und gemeinsame Aktionen durchführen. Wenn ihr nicht kommen könnt, freuen wir uns, wenn ihr den Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung in eurem Netzwerk teilen könnt.

Wir hoffen euch am Samstag zu sehen,
Solidarische Grüße,
Eva von NoMoreMorias

solidaritycamp.duesseldorf(at)gmail.com