CHRISTIAN EHRING für STAY! im zakk

Benefizkabarett für die Flüchtlingsorganisation STAY!

Dienstag 05.Mai.15
20:00 Uhr
Halle
Einlass: 19.00 

CHRISTIAN EHRING: ANCHORMAN

“Anchorman” ist eine ganz eigene Mischung aus Theater, Musik, und hochaktueller politischer Satire. Junges Kabarett – schnell, intelligent und immer wieder überraschend vom ehemaligen Ensemble Mitglied des Kommödchens und Moderators von Extra 3.
Christian Ehrings “Anchorman” ist eine ganz eigene Mischung aus Theater, Musik, und hochaktueller politischer Satire. Junges Kabarett – schnell, intelligent und immer wieder überraschend.

Christian Ehring ist Elmar Stelzwedel – ein Nervenbündel mit Fönfrisur, ein Kommentator mit Persönlichkeitsspaltung, kurz: ein Wickert in witzig. Jahrelang war er die Nummer eins der Spätnachrichten, seriös, professionell und immer gut frisiert. Und jetzt: Wegen eines einzigen Kommentars gefeuert, fristlos entlassen, aus und vorbei. Und Elmar Stelzwedel, der immer alles verstanden hat, versteht plötzlich die Welt nicht mehr.

Christian Ehrings “Anchorman” ist eine ganz eigene Mischung aus Theater, Musik, und hochaktueller politischer Satire. Junges Kabarett – schnell, intelligent und immer wieder überraschend.

Christian Ehring tritt regelmäßig in der „ZDF-Heute Show”, beim Satire-Gipfel (ARD) sowie in “Neues aus der Anstalt” (ZDF) auf. Es folgen Auftritte bei “Fritz & Hermann” und in den “Mitternachtsspitzen” (beide WDR) sowie in “Otti’s Schlachthof” (BR). Auch im Radio ist er regelmäßig zu hören.

Seit September 2011 moderiert er die Sendung EXTRA 3 und ist somit jeden Mittwoch um 22.50 Uhr im NDR zu sehen.
VVK 18,– € / AK 21,– € / zakk-VVK-Gebühr nur 1,50 €

Kein Knast für Flüchtlinge!

Die große Koalition in Berlin diskutiert einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Asyl- und Aufenthaltsrechts. So sieht der Gesetzentwurf die rechtliche Möglichkeit vor, Asylsuchende allein aus dem Grund zu inhaftieren, weil sie aus einem anderen EU‐Staat eingereist sind, ohne dort den Abschluss ihres Asylverfahrens abgewartet zu haben. Ebenfalls vollkommen inakzeptabel ist der Haftgrund  in § 2 Abs. 14 Nr. 4., nach dem ein Ausländer inhaftiert werden kann, der zu seiner unerlaubten Einreise erhebliche Geldbeträge für einen Schleuser aufgewandt hat. Doch: Wie sollen Schutzsuchende ohne sogenannte  „Schleuser“ einreisen, wenn legale Wege weitgehend abgeschnitten sind?

Die detailierte Kritik am neuen Gesetzentwurf von pro Asyl finden Sie hier:

Wir wollen kein neues 1993. Damals wurde das Asylgesetz fast abgeschafft, nachdem die Flüchtlingszahlen stiegen und Rassisten und Neonazis monatelang Flüchtlingsunterkünfte belagert und angegriffen haben. Ein ähnliches Szenario haben wir heute seit der Entstehung der Pegidabewegung in vielen deutschen Städten: eine Zunahme von rassistischen Übergriffen bei steigenden Flüchtlingszahlen!

Bitte protestieren Sie gegen den Gesetzentwurf bei unseren Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten:

Andreas Rimkus, andreas.rimkus@bundestag.de

Sylvia Pantel, sylvia.pantel@bundestag.de

Thomas Jarzombek, thomas.jarzombek@bundestag.de

 

Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf

Mit Unterstützung von STAY! geht die neue Homepage „Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf“ online.

Viele Düsseldorfer wollen Flüchtlingen helfen – aber wie und an wen können sie sich wenden? Die Internetseite „Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf“ ist gedacht, um  Menschen, Kirchengemeinden, Vereine und Institutionen vernetzen, die alle das Ziel haben, Flüchtlingen zu helfen; ob mit Kleidern, Schuhen, Spenden, einem Abendessen mit Freunden oder einem Kinoabend. Diese Initiative möchten helfen, Kontakte im jeweiligen Stadtbezirk zu finden. Auf der Homepage werden Gruppen, Organisationen und konkrete Ansprechpartner aufgelistet, die Flüchtlingen aktiv helfen, außerdem Adressen, wo man sich ehrenamtlich engagieren kann.

„Damit wollen wir als Initiative jenen, die vor Kriegen und Katastrophen fliehen mussten, deutlich  zeigen, dass Ressentiments und Rassismus in Düsseldorf keine Chance haben“, erklärt Jo Geschke, einer der Mitorganisatoren. „Lassen Sie uns Flüchtlinge nicht nur herzlich willkommen heißen, lassen Sie uns gemeinsam auch eine Kultur der Integration und Beteiligung schaffen.“

fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de

Wir sind da! – Keinen Zentimeter dem Rassismus!

Wir sind da!“

Auch am nächsten Montag heißt es „Wir sind da!“, wenn der „neonazistische Wanderzirkus“ von Dügida erneut in Düsseldorf aufmarschiert. Insgesamt hat das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ elf Gegenkundgebungen rund um die Route von Dügida angemeldet. Damit haben die Rassisten keine Chance, sich am Hauptbahnhof zu treffen und die Route zu ändern, um sich ein neues Ziel für ihre Provokationen zu suchen, wie z. B. ein neues Flüchtlingsheim oder eine andere Moschee.

Musikalische Unterstützung erhält das Bündnis von „Microphone Mafia“ aus Köln, die ab 18.00 Uhr auf der Kundgebung Worringer Straße spielen werden.

„Wir werden weder zulassen, dass in unserer Stadt ausländische Mitbürger*innen oder Menschen muslimischen Glaubens bedroht und beschimpft werden, noch dass Gegendemonstrant*innen zusammen geschlagen werden“, erklärt Oliver Ongaro, Sprecher des Bündnisses DSSQ. „Wo Dügida ist, werden auch wir sein; wie immer lautstark, bunt und kreativ. Rassismus hat in dieser Stadt in keinen Zentimeter Platz!“

Aktuelle Informationen über Proteste gegen DÜGIDA am Montag, 9.3. gibt es hier

„No border“ Buch- und Musikpräsentation mit jungen Flüchtlingen

“No border“ ist ein Buch- und Musikprojekt mit jungen Flüchtlingen aus Düsseldorf. Ausgangspunkt des Projekts war die Einschätzung, dass sich die Situation von Flüchtlingen weiter verschärfen wird. Zum einen durch die rigide Asylpolitik Deutschlands zum anderen durch Rassismus und Ausländerfeindlichkeit bis tief in die Mitte der Gesellschaft. Wolgast, Berlin – Hellersdorf und Duisburg waren die ersten Anzeichen von einer ähnlichen Pogromstimmung wie Anfang der 90iger Jahre.

Dieser Politik und Stimmung wollen wir mit dem Buch No Border etwas entgegen setzen und für Solidarität, Respekt und Toleranz werben und Rassismus und Rechtsradikalismus bekämpfen. Das Projekt will die Flüchtlingsjugendlichen aus der Isolation holen und ein wenig von Willkommensgefühl herstellen. No border ist ein Gemeinschaftsprojekt von SdJ-die Falken, zakk und STAY!

Ayla, Victor, Richard, Ahmad und Evin, Jugendliche mit Flüchtlingsgeschichte, haben ihre biographischen Texte geschrieben, die Einblicke in Vergangenes und Gegenwärtiges gewähren. So wird das Leben und die Zukunftswünsche eines Heranwachsenden in Ghana beschrieben, eine unglaubliche Flucht von Afghanistan nach Deutschland in Worte gefasst, der umständliche Weg durch deutsche Behörden formuliert und der Jahre dauernde Kampf um eine ständige Aufenthaltsgenehmigung dokumentiert.

Des Weiteren finden sich im Buch als QR-Code drei Songs, in denen sie ihre Texte verarbeiteten und sie professionell aufgenommen haben, wie z.B.: Daily warrior mp3

Das Buch kann bei STAY! bestellt werden.

WDR Lokalzeit

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