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Spenden
Sie
für STAY!
Kto-Nr.
4
008 408 500
BLZ
430 609 67
GLS-Bank
Bochum
Da
STAY! ein gemeinnütziger
Verein
ist, stellen
wir
Ihnen gerne
Spendenbescheinigungen
aus,
die steuerlich
absetzbar
sind.
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Besuch
uns auf Facebook

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Wir brauchen
Spenden!
Unsere Arbeit finanziert sich
ausschließlich über Spenden. Ohne ein
regelmäßiges Spendenaufkommen können wir
die umfangreiche Rechts- und
Sozialberatung für Menschen mit
Migrationsproblemen nicht aufrecht
erhalten, können dringend benötigte
Medikamente oder
Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen
nicht zahlen und uns nicht politisch für
eine dauerhafte Lösung für Menschen ohne
Papiere einsetzen. Deshalb bitten wir Sie,
bitten wir euch: spendet an STAY! - auch
ein kleiner Betrag jeden Monat macht schon
einen Unterschied... Alles Spenden sind
selbstverständlich steuerlich absetzbar.
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Demonstrationen gegen
Abschiebungen am Flughafen
Düsseldorf
Ein guter
Beitrag des ARD-Morgenmagazins zu
einer Demo am Düsseldorfer Flughafen
gegen Abschiebungen von Roma in den
Kosovo. Außerdem ein Artikel über
den Beschluss, zumindest im Winter
keine "in Nordrhein-Westfalen
lebenden Minderheitsangehörige in
den Kosovo abzuschieben.
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STAY! besucht Velberter
Skandal-Flüchtlingsheim
Gemeinsam
mit
der Karawane Wuppertal besuchten
Mitglieder der
Flüchtlingsinitiative STAY! e.V:
das Flüchtlingsheim in Velbert und
stellten zum Teil gravierende
Mängel fest:. Isis Kossatz,
Bauingenieurin und
Vorstandsmitglied von STAY! dazu:
„Diese Häuser
sind nicht bewohnbar. Es besteht zudem
Unfallgefahr.“ Auch Brigitte Majewski,
Kinderärztin war entsetzt von der
Situation in der die zum Teil schwerst
traumatisierten Flüchtlinge leben
müssen.
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Für ein Recht auf
Gesundheit für alle!
Konferenz „Das
Recht auf Gesundheit für alle“
Wann? Samstag, 17.
September 2011, 10.00 Uhr
Wo ?
ver.di-Landesbezirk, Karlstraße
123-127 Düsseldorf
Der
menschenunwürdigen
Lebenssituation von Papierlosen
MigrantInnen haben sich in
Düsseldorf der ver.di-Bezirk,
verd.di-Landesbezirk
NRW,
die NGG, der Caritasverband, die
AIDS Hilfe, das Eine Welt Forum
Düsseldorf, STAY! e.V. und das
Netzwerk attac angenommen und
veranstalteten am 17. September
gemeinsam eine Konferenz unter dem
Motto „Das Recht auf Gesundheit
für alle“. „In
Artikel
25 der Allgemeinen Erklärung der
Menschenrechte der UN wird jedem
Menschen das Recht auf Gesundheit
und Wohl zugesichert. Die
Realität
im Jahre 2011 sieht jedoch anders
aus: Menschen, die sich in
Deutschland ohne gültige Papiere
aufhalten, fallen durch alle
sozialen Netze und haben kein
Zugangsrecht zur
Gesundheitsversorgung - mit
katastrophalen Folgen für die
Betroffenen,“ schreiben die
VeranstalterInnen in ihrer
Einladung und fordern vom Land
NRW, Konzepte für eine bessere
Versorgung der papierlosen
MigrantInnen, wie z. B. einen
anonymen Krankenschein, zu
unterstützen und umzusetzen.
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Posterausstellung
"Was
kostet ein Armbruch"
Anlässlich
des
3. STAY! Symposiums zur Flüchtlings- und
Migrantenmedizin hat das MediNetz
Düsseldorf eine interessante
Posterausstellung entworfen, die auf
anschauliche Art und Weise die
unterschiedlichen Gesundheitswesen
verschiedener Länder betrachtet und dem
Zuschauer die Unterschiede nahe bringen
will, die zwischen Gesundheit im Irak
und Gesundheit in Deutschland herrschen
- oder wie Menschenin Brasilien, Nepal
oder den Philippinen über Gesundheit
denken und wie viel eigentlich ein
Armbruch in Brasilien kostet...
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Drittes
STAY! Symposium zur Flüchtlings-
und Migrantenmedizin
"Globalisierung
- Gerechtigkeit - Gesundheit "
am 18. Juni 2011
Wir
leben
in
einer unglaublichen Zeit. Alles
geht wahnsinnig schnell. Staaten
lösen sich auf, bilden neue
Strukturen und schließen sich zu
wirtschaftlichen und politischen
Gemeinschaften zusammen.
Die Menschen
verfügen über
fantastische
Kommunikationsmittel:
sie können alles
sehen, alles
erfahren, und
niemals waren
derart viele
Informationen im Umlauf.
All das ist
sehr positiv,
aber genau
darin liegt
auch die
Ironie unserer Zeit.
Wir kennen unsere
Nachbarn überhaupt
nicht und wissen
nicht , wie es in
anderen Ländern
aussieht oder
wir verdrängen
es erfolgreich. Wie
leben die Menschen
außerhalb Europas, wie sieht ihr
Zuhause aus und wie viele
Kilometer müssen sie gehen, um
einen Arzt zu sehen? Vielerorts
wird Gesundheit als soziales Gut
angesehen, dass allen zusteht
und allen dient, weil es
Menschenrecht und zugleich
Humankapital ist, zum
sozialen Kapital
beiträgt und
die Volkswirtschaft
stärkt. Müsste
demnach nicht allen
Bürgern ein Anrecht auf die
angemessene
Gesundheitsversorgung zustehen?
In Deutschland wird oft das
„2-Klassen“ Gesundheitssystem
als ungerecht kritisiert
und die
Unterschiede in
der
Versorgung
zwischen privat
und gesetzlich
Versicherten
bemängelt, dabei
leben in
Deutschland
hunderttausende von
Menschen, denen in dieser Frage
offensichtlich gar kein
Gerechtigkeitsanspruch zusteht.
Es scheint, dass die
Bedarfgerechtigkeit im
Gesundheitswesen nur den eigenen
Staatsbürgern und
Beitragszahlern
zusteht, nicht
aber Fremden, ganz
gleichgültig wie schlecht es
denen in extremer Armut geht.
Gerechtigkeit für uns, nicht
aber für alle
Menschen! Ist das unser
Slogan? Ist das das Motto
unserer Zeit? Müssen
wir gar danach
leben, um
nicht die
Annehmlichkeiten unseres
Alltags zu verlieren? Oder sind
die Zeiten vorbei, in denen man
es sich erlauben konnte,
nur an sich
zu denken, an
den eigenen
Staat oder an
die eigene
Volksgemeinschaft? Wie sonst
können wir den Herausforderungen
unserer Zeit, sei es
Klimawandel, Armut
oder mangelnde
medizinische Versorgung
begegnen als nicht
gemeinsam?
Inna
Serdiuk,
Organisatorin
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STAY!
startet Plakatkampagne:
Keine
Schwangerschaft
ist illegal
Mit
der
Hilfe
der Werbeagentur McCann haben
wir in den vergangenen Monaten
eine Plakatkampagne ins Leben
gerufen, die in der
Öffentlichkeit auf die Probleme
schwangerer Migrantinnen ohne
Papiere aufmerksam machen soll.
Gerade in dieser sehr
vulnerablen und aufwühlenden
Phase ist es unserer Meinung
nach den MigrantInnen nicht
zuzumuten, dass sie weiterhin
von medizinischer Hilfe,
Sozialleistungen und
Unterstützung abgeschnitten
sind. Wir setzen uns daher mit
Nachdruck für die Schwangeren
ein, vermitteln sie an
FrauenärztInnen, die bereit
sind, sie auch ohne
Krankenversicherung zu
behandeln, organsieren die
Betreuung durch Hebammen, suchen
Geburtskliniken, wo sie anonym
ihr Kind zur Welt bringen können
und kümmern
uns darum, dass die Frauen und
ihre Kinder während und nach der
Schwangerschaft die notwendige
Unterstützung erhalten. Mit der
Kampagne "Keine Schwangerschaft
ist illegal" wollen wir in
Zukunft diese konzertierte
Betreuung verbessern, noch mehr
GynäkologInnen, Hebammen,
Geburtskliniken und
KinderärztInnen für unser
Netzwerk gewinnen, die
Betroffenen besser über die
Hilfsangebote informieren und
die Problematik in den
politischen Diskurs einbringen,
damit langfristige und
nachhaltige Lösungen gefunden
werden können. Mehr Information
zu der Kampagne in Kürze hier...
Wir benötigen dringend
Spenden.
Bitte helfen Sie mit, dass
STAY! weiterhin Schwangeren
ohne Papiere helfen kann!
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" Miserable Zustände" bei
Flüchtlingsbetreuung
Am
Samstag waren Mitglieder der
Flüchtlingsorganisation "Stay" in
Tiefenbroich. Sie kritisieren die
Unterbringung sowie mangelnde Betreuung
der Flüchtlinge. In den Containern leben
36 Menschen. Es ist ein
bedrückendes Bild. Die beiden
grün-grauen Blechcontainer am Rand
von Tiefenbroich, die 36
Flüchtlinge aus unterschiedlichen
Ländern wie Pakistan, Iran und
Afghanistan beherbergen, machen
schon von außen nicht den besten
Eindruck. "Innen drin ist es noch
viel schlimmer", sagt Oliver
Ongaro von der
Flüchtlingsorganisation "Stay" in
Düsseldorf. Gerade die Container
in Tiefenbroich sind "Stay" ein
Dorn im Auge, "menschenunwürdig"
nennt die Organisation die
Unterbringung der Menschen in den
"barackenähnlichen" Containern.
Bild:
RP,
Achim Blazy
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Café
United bietet jungen
Flüchtlingen einen Treffpunkt
Seit
Dezember 2010 bietet das neu
gegründete Projekt STAY! United
Minderjährigen Flüchtlingen in
Düsseldorf und Umgebung die
Möglichkeit, sich zu treffen,
Gleichaltrige kennen zu lernen und
gemeinsam am kulturellen Leben der
Stadt teilzunehmen. Ob Ausflüge ins
Fortunastadium, zu den
Basketballspielen der Metrostars oder
gemeinsame Deutschkurse - das Café
United , welches alle zwei Wochen in
den Räumlichkeiten von fifty-fifty in
der Ellerstraße statt findet, soll
Dreh- und Angelpunkt des einzigartigen
Angebots von STAY! United sein.
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Abschiebung
von
Michael
John
vorerst abgewendet
In Neuss soll
ein junger Nigerianer abschoben
werden, obwohl er die von der
Bundesregierung viel gepriesenen
„Integrationsleistungen“ erfüllt. In
der Alltagspraxis der
Ausländerbehörden werden die
Bemühungen der Flüchtlinge selten
berücksichtigt.
„Mein
Name
ist Michael John, und ich wende mich
an Sie, weil ich von Abschiebung
bedroht bin. Ich möchte Ihnen
berichten, wie mein Leben in
Deutschland verlaufen ist. Ich komme
aus Nigeria und bin im Jahr 2005,
als ich 15 Jahre alt war, als
Flüchtling nach Deutschland
gekommen. Meine Eltern waren in
Nigeria bei einem Überfall
gestorben, und ich habe den Kontakt
zu meinen anderen Verwandten
verloren.“, so beginnt der 20jährige
in einer Rundmail von fiftyfifty
über seine drohende Abschiebung zu
berichten.
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STAY!
united
mit jungen Flüchtlingen bei den
Gloria Giants Düsseldorf
"Gigantisch
groß war die Freude bei der
Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative
Stay! sowie elf jungen Flüchtlingen,
die auf Einladung der Gloria GIANTS
das Spiel gegen EnBW Ludwigsburg am
19. Dezember im Burg-Wächter Castello
besuchten. Für die Jugendlichen, die
aus Afghanistan, Irak und Somalia
stammen und von STAY!-Mitarbeiter
Michael Lukas begleitet wurden, war es
das erste Mal, dass sie ein
Basketballspiel live erleben konnten -
dementsprechend groß war ihre
Begeisterung." (von
www.gloria-giants-duesseldorf.de)
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STAY!
startet
Projekt "united" für Kinder
und Jugendliche
Am 14.12. startet STAY! mit
der Eröffnung des Treffs „Café united“
offiziell das bereits im August dieses
Jahres ins Leben gerufene Projekt „united“.
Ziel
des
Projektes
ist es, Kinder und Jugendliche mit
unsicherem Aufenthaltsstatus zu
unterstützen und ihnen eine möglichst
unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen.
Das
Angebot richtet sich sowohl an
minderjährige unbegleitete
Flüchtlinge, als auch an Kinder von
Familien, die bereits seit langer Zeit
in Düsseldorf leben.
In
Kooperation mit den Schmitz-Stiftungen
und der franziskanischen Initiative
vision:teilen sowie durch die
Unterstützung von Ehrenamtlern wird den
betroffenen Kindern und Jugendlichen
Hilfestellung in folgenden Bereichen
angeboten:
- kostenlose
Sprachkurse
- Ermöglichung
von Kindergarten- oder Schulbesuch
- Vermittlung
von Lehrstellen
- Freizeitangebote
wie
z.B. gemeinsame Besuche von
Sportveranstaltungen
- Kontaktaufnahme
zu
Theatergruppen, Sportvereinen,
Musikgruppen, Chören
- Begleitung
zu Behörden, Sozial- und
Rechtsberatung
- Café
„united“ (regelmäßiger Treff zum
gemeinsamen Austausch)
Das Café united
befindet sich im Ladenlokal von
fiftyfifty, Ellerstraße
122, Ecke Höhenstraße in
Düsseldorf/Oberbilk. An jedem
2. und 4. Dienstag im Monat soll es
von 19 – 21 Uhr gemeinsamer
Treffpunkt, Ort des Austauschs und
Anlaufstelle zur Nutzung der diversen
Angebote sein. Bei Fragen, Anregungen
oder Interesse an ehrenamtlicher
Mitarbeit freuen wir uns über Kontakt
unter : united@stay-duesseldorf.de
oder 0152-53627249
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STAY!
Kampagne: 50 von 100 für 500
Um
unsere Arbeit im kommenden Jahr zu
sichern, benötigt STAY! eine
finanzielle Grundlage. Deshalb bitten
wir Sie: Machen Sie mit bei unserer
STAY! Kampagne 50 von 100 für 500.
Seien Sie einer oder eine von 100 aus
Düsseldorf und Umgebung, die 12 mal 50
Euro spenden, damit wir von STAY! 500
Menschen in Not helfen können. Sie
können per Dauerauftrag für ein Jahr,
im Lastschriftverfahren oder als
Einmalzahlung spenden – ganz wie Sie
wollen
50 Euro
können Flüchtlingen in Düsseldorf in
auswegloser und manchmal sogar
lebensbedrohlicher Situation zu einem
sicheren Leben verhelfen.
100 Spender
und Spenderinnen braucht STAY!,
die bereit sind, ein Jahr lang monatlich
50 Euro zu spenden, damit STAY! auch
weiterhin für Flüchtlinge in Düsseldorf
arbeiten kann.
500
Flüchtlingen kann im Laufe
eines Jahres geholfen werden – mit Ihrer
Spende! Bisher konnte STAY! über 350
Flüchtlinge jährlich sozialarbeiterisch,
juristisch und medizinisch unterstützen
und versorgen. Doch immer mehr Menschen
kommen zuSTAY!, die dringend Hilfe
benötigen.
Wünschen Sie mehr
Informationen? Das Team von STAY! ist
gerne für Sie da:
Telefon: 0211/72 13 95
11 oder 0176/83 09 55 95
E-mail:
info@STAY-duesseldorf.de
Spendenkonto: 4008 408
500 | GLS-Bank Bochum | BLZ 430 609 67
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Support
STAY!
Mit
dem Kauf eines T-Shirts
könnt Ihr unsere Arbeit
unterstützen. Das Bild gibt es
im Original als Schild an der
US-mexikanischen Grenze. Dort warnt es
Autofahrer vor illegal eingereisten
MigrantInnen, die auf der Flucht vor
das Auto rennen könnten.
Auf dem T-Shirt ist es deshalb bewusst
mit den Satz refugees welcome
(Willkommen Flüchtlinge) umrahmt.
Außerdem ist refugees welcome ein von
Fortuna Fans ins Leben gerufenes
Projekt, bei dem in Zusammenarbeit mit
STAY! unbegleiteten minderjährigen
Flüchtlingen als Gruppe ermöglicht wird,
Spiele von Fortuna Düsseldorf besuchen
zu können.
Die
T-Shirts könnt Ihr unter info@STAY-duesseldorf.de in den Größen XXL, XL, L.
M, S, XS und im Ladylook (tailliert) in den Größen S, M, L in den Schriftzugsfarben
ocker und weiß (auf schwarzem
T-Shirt) bei uns bestellen.
Ein T-Shirt kosten: Solipreis 15 ¤ (Normalpreis 12 ¤) + 1,45 ¤ Versandkosten.
Außerdem ist es
während der Öffnungszeiten bei STAY!
erhältlich.
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2.
STAY!
Symposium: Flüchtlings-
und
Migrantenmedizin
"Die weibliche Seite der
Migration"
Am 12.
Juni 2010 fand das 2. Symposium des
MediNetz Düsseldorf an der
Heinrich-Heine Uni statt. Mit über
60 TeilnehmerInnen aus ganz NRW war
die Veranstaltung wie schon im
Vorjahr gut besucht. Um die
Zusammenfassungen der Beiträge zu
lesen und Photos der Veranstaltung
zu sehen, einfach hier auf den Link
klicken...
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| Schwangere
Illegale: Aus Angst nicht
zum Arzt
Flüchtlingsinitiative:
Bei
STAY!
melden sich immer mehr schwangere
Frauen, die aus Angst vor der
Abschiebung allein entbinden wollen.
Als
Mariama W. aus Gambia durch die Glastür
in der Hüttenstraße 150 kam, war sie im
achten Monat schwanger und
lebensbedrohlich krank: In ihrem Bauch
wuchs ein Tumor. Trotzdem traute sich
die junge Frau nicht, zum Arzt zu gehen.
Mariama W. war illegal in Deutschland,
eine papierlose Einwanderin. Deshalb
wandte sie sich an die
Flüchtlingsinitiative STAY! in der
Hüttenstraße. Inzwischen wurde Mariama
operiert, ihr Leben ist gerettet. Ihr
kleiner Sohn Basiru ist jetzt sechs
Monate alt. Und: Mariama W. hat endlich
eine Aufenthaltsgenehmigung. Sie ist
zufrieden – obwohl sie und ihr Sohn sich
noch immer eine 50-Quadratmeter-Wohnung
mit vier anderen Menschen teilen.
Bis sechs
Wochen vor der Geburt werden Frauen noch
abgeschoben
Es sind unglaubliche Geschichten,
die Sozialarbeiterin Nicole Tauscher von
STAY! in den zwei Jahren seit der
Gründung gehört hat. Erst vor zwei
Wochen kam eine Hochschwangere aus
Ghana, die in Düsseldorf zur
Prostitution gezwungen und von einem
Freier geschwängert wurde. Es sind
Geschichten, die mitten in Düsseldorf
spielen – die aber kaum jemand bemerkt,
weil die Protagonisten sich aus Angst
verstecken, in ihre Heimatländer
abgeschoben zu werden. „Und abgeschoben
wird bis sechs Wochen vor dem
Entbindungstermin“, sagt Nicole
Tauscher. Mariama W. und Basiru hätte
das wohl ihr Leben gekostet.
Die Schätzungen, wie viele
illegale Migranten in Deutschland leben,
reichen von 500.000 bis 1,5 Millionen.
Die STAY!-Mitarbeiter
haben davon abgeleitet, dass im
Ballungsraum 50 Kilometer rund um
Düsseldorf mindestens 100.000 Illegale
leben.
350 Menschen berät STAY! pro
Jahr – Tendenz steigend. Und besonders
stark nehme derzeit die Zahl schwangerer
Frauen zu, die sich verzweifelt an die
Initiative wenden. Hilfe bekommen die
Frauen nicht nur beim Gang zu den
Ausländerbehörden, sondern auch direkt
medizinisch. Uni-Kinderarzt Alex Rosen
leitet das Düsseldorfer Medinetz, das
mit STAY! zusammenarbeitet. 20 Mediziner
engagieren sich ehrenamtlich in der
Beratung. Zudem gebe es Frauenärzte und
Krankenhäuser, die Papierlose anonym und
zur Not kostenlos behandelten.
„Ich hätte nicht gewusst, was ich
ohne dieses Angebot getan hätte“, sagt
Drita S. (34). Die Liebe brachte sie vom
Kosovo nach Düsseldorf, sie wurde
schwanger. Zurück konnte sie nicht: Da
der Vater ihres Kindes einer anderen
Volksgruppe angehört, wurde Drita S. von
ihrer Familie bedroht. Wie viele andere
Frauen hätte sie den kleinen Admir ohne
die Hilfe von Medinetz wohl allein zu
Hause bekommen.
„Das darf nicht sein“, sagt STAY!-Mitbegründer
Oliver
Ongaro. Jede Frau, egal ob legal oder
illegal in Deutschland, müsse das Recht
auf eine ordentliche Geburt haben. Aber
ob STAY!
weiterarbeiten könne, stehe auf der
Kippe: Die Spenden reichen immer nur
ganz knapp. „Die medizinische
Flüchtlingshilfe in Bochum bekommt
Gelder von der Stadt“, sagt Ongaro. In
Düsseldorf sei das allerdings nicht in
Sicht.
von Juliane Kinast (WZ
10.6.2010)
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Drita S. brachte Sohn
Admin nicht allein zur Welt -
dank
Nicole Tauscher (l.) und Dr.
Alex Rosen (r.)
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Protest
gegen Abschiebungen
Verschiedene
Organisationen
und Politiker haben gestern Vormittag am
Flughafen dagegen protestiert, dass
ehemalige Bürgerkriegsflüchtlinge
in
den
Kosovo
abgeschoben
werden.
Der Anlass:
Gestern ging ein Flug von Düsseldorf ab,
mit dem Flüchtlinge
nach Pristina gebracht wurden. Seit
September 2009 schiebt
Deutschland in das ehemalige
Bürgerkriegsland ab - in
ein Land, das darauf anscheinend
schlecht vorbereitet ist. Nach Aussage des Hohen
Flüchtlingskommissars der Vereinten
Nationen (UNHCR)
sind die Minderheiten im Kosovo nicht
sicher: Vor allem Roma
und die Kosovo-Ägypter würden
diskriminiert und bedroht. "Dennoch schiebt das
Innenministerium dorthin ab", so Monika Düker,
Landtagsabgeordnete der Grünen. "Die
stehen im Kosovo buchstäblich
vor dem Nichts: Keine Wohnung, keine
Arbeit, keine Schule.
Die Sammelabschiebungen sind
unmenschlich." Die Forderung
nach einem Abschiebestopp wird von der
Düsseldorfer Diakonie
und der Flüchtlingshilfe "STAY!" sowie
dem Initiativkreis
Armut und den Müttern für den Frieden unterstützt.
Christian Arnold von der Diakonie: "Etwa
11000 Flüchtlinge
sind in ganz Deutschland betroffen. Sie
leben schon lange
hier, die Kinder sind hier geboren."
Die
Rückkehrprojekte, die Deutschland mit
dem Kosovo vereinbart habe,
gälten nur für diejenigen, die
freiwillig ausreisten - und sie bildeten auch
nur einen Übergang für ein halbes Jahr.
Thomas Wagner von
"STAY!": "Das ist keine Lösung, hier
werden Kinder und
Kranke abgeschoben, die im Kosovo nicht
versorgt werden." Eine
Lösung gibt es auch für die Düsseldorfer
Familie Idic nicht:
Der Vater muss Ende März wieder
ausreisen; sein Visum läuft
aus. Mutter und Kinder profitieren von
der neuen Bleiberechtsregelung
bis Ende 2011.
An den friedlichen
Protesten gegen die Abschiebungen
beteiligten sich
auch die Antifa-Kok und die linke
Ratsfraktion. Die Polizei sprach von 30
Demonstranten.
(Rheinische
Post
vom 18.3.2010)
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Vlasta
Idic darf nicht in Deutschland bei
seiner Familie bleiben!
Trotz wirtschaftlicher Voraussetzungen
verbieten deutsche Behörden den
dauerhaften Aufenthalt!
Vor vier
Jahren sollte die Roma-Familie Idic nach
Serbien abgeschoben werden. Sie lebte
seit über 15 Jahren in Deutschland, die
meiste Zeit davon in Düsseldorf-Bilk.
Der Vater, Vlasta Idic, wurde bereits im
November 2005 nach Serbien abgeschoben.
Die Mutter mit vier Kindern bekam nach
über eineinhalb Jahren Kirchenasyl in
verschiedenen katholischen und
evangelischen Kirchengemeinden und durch
das Einsetzen der Altfallregelung ein
Bleiberecht. Der Fall erregte damals
bundesweit Aufsehen, weil er als
Präzedenzfall für den Umgang mit
ehemaligen Bürgerkriegsflüchtlingen
galt.
Nach fünf Jahren konnte nun Vlasta Idic
(44) aufgrund der neuen
Eu-Visa-Vorschriften
zum ersten Mal seine Familie in
Düsseldorf besuchen, allerdings nur für
90 Tage. Dann muss er wieder ausreisen.
Ein dauerhafter Aufenthalt wird ihm von
der deutschen Botschaft und der
Ausländerbehörde Düsseldorf untersagt.
Obwohl das
Einkommen der Familie inzwischen hoch
genug ist, um die wirtschaftlichen
Kriterien für den Familiennachzug des
Vaters und Ehemanns zu erfüllen.
„Da werden Familien auseinander
gerissen, die 15 Jahre in Deutschland
gelebt haben. Und dann verbietet man
ihnen für immer, wieder als Familie hier
zusammen zu leben“, so Oliver Ongaro von
STAY! - Düsseldorfer
Flüchtlingsinitiative, "das ist nicht
nur schlimm, dass ist beschämend für
unsere Gesellschaft.“
Wir appellieren an die
Deutsche Botschaft und die
Ausländerbehörde Düsseldorf, Vlasta Idic einen
unbefristeten Aufenthalt zu gewähren. Das
Zuhause von Vlasta Idic ist in
Düsseldorf bei seiner Familie!
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Familienvater
darf
nicht bleiben
(wber)
Seit
fünf
Jahren lebt die fünfköpfige Roma-Familie
Idic aus Serbien getrennt von ihrem Vater
Vlasta Idic (44) in Düsseldorf. Und dies,
obwohl das Einkommen der Familie mit rund
3000 Euro hoch genug ist, um die
wirtschaftlichen Kriterien für den
Familiennachzug des Vaters und Ehemanns zu
erfüllen und sie nicht auf Unterstützung
angewiesen ist. Tochter Semra Idic: "Es
ist sehr schwer für uns alle, ohne unseren
Vater zu leben. Wir wissen nicht, wie wir
das weiter schaffen können". Die
21-jährige pharmazeutisch-kaufmännische
Angestellte, die ein Aufsehen erregendes
Buch über das Schicksal ihrer Familie
geschrieben hat, macht klar: "Düsseldorf
ist unsere Heimat. Wir sind hier gut
integriert, sprechen alle Deutsch und
fallen der Bundesrepublik Deutschland
finanziell nicht zur Last."
Jetzt traf sie sich mit ihrem
Vater nach längerer Zeit wieder bei der
Flüchtlingsinitiative "STAY" an der
Hüttenstraße. Vlasta Idic ist für einige
Wochen in Düsseldorf. Als Tourist darf
er drei Monate bei seiner Familie
bleiben. Aber die deutschen Behörden
verbieten ihm den dauerhaften
Aufenthalt. Idic: "Ich verstehe es
nicht. Ich habe sogar die Zusage für
eine feste Anstellung in Düsseldorf beim
Sicherheitsunternehmen Köther-Security."
Vor vier Jahren sollte die ganze Familie
nach Serbien abgeschoben werden. Sie
lebte seit über 15 Jahren in
Deutschland. Vater Vlasta Idic wurde
dann im November 2005 nach Serbien
abgeschoben. Die Mutter mit vier Kindern
bekam nach über eineinhalb Jahren
Kirchenasyl ein Bleiberecht. Der Fall
erregte damals bundesweit Aufsehen, weil
er als Präzedenzfall für den Umgang mit
ehemaligen Bürgerkriegsflüchtlingen
galt.
Nach fünf Jahren konnte nun
Vlasta Idic (44) aufgrund neuer
EU-Visa-Vorschriften zum ersten Mal
seine Familie besuchen, allerdings nur
für 90 Tage. Ein dauerhaftes
Aufenthaltsrecht will ihm die Deutsche
Botschaft in Belgrad nicht erteilen.
Oliver Ongaro von "STAY": "Der Fall wird
von den zuständigen Behörden hin und her
geschoben." So bleibt Vlasta Idic
derzeit nur, alle drei Monate als
Tourist nach Deutschland einzureisen.
Damit sind jeweils erhebliche Kosten
verbunden. Oder aber das
Bundesverfassungsgericht, das sein
Anwalt jetzt anrufen will, entscheidet
doch noch für eine
Daueraufenthaltsgenehmigung des
Familienvaters. Ongaro: "Der Fall Idic
ist beschämend für unsere Gesellschaft."
(Rheinische Post vom 11.3.2010)
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Änderung der Öffnungszeiten ab
1.1.2010
Freitag
13 - 15 Uhr (bisher 10 - 12 Uhr)
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Informations-
und
Diskussionsveranstaltung
„ …und
ich muss wieder weg!“
Ehemalige Bürgerkriegsflüchtlinge
werden nach Jahrzehnte langem Aufenthalt
in Deutschland wieder abgeschoben.
Die „Altfallregelung“ für
langzeitgeduldete Flüchtlinge läuft
Anfang Januar aus und es drohen
Massenabschiebungen in den Kosovo. Über
Deutschland als Einwanderungsland,
verhinderte Integration und die
Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen
Protestes gegen Abschiebungen
diskutieren:
Monika Düker, MdL die
Grünen
Jens Dieckmann, Rechtsanwalt für Asyl-
und Ausländerrecht
Vlasta Idic, ehem.
Bürgerkriegesflüchtling, nach über 17
Jahren aus Deutschland abgeschoben.
Thorsten Nolting, Diakoniepfarrer aus
Düsseldorf
Frank Laubenburg, Vorsitzender der
Fraktion die LINKE im Stadtrat
Sonntag, 10.1. 17 Uhr zakk
STAY!
und balkan beatz presents
Gypsy Balkan Live Konzert
Solikonzert
zur Unterstützung von Abschiebung
bedrohter Menschen.
Vlasta Idic - virtuos an
Trompete und Posaune - (Düsseldorf)
Absinto Orkestra - feurig-expressiv
und euphorisierend -
(Mainz)
eleganCi - Gypsis on speed
- (Köln)
Sonntag,
10.1. 20 Uhr zakk (Club)
|
Absinto Orkestra
eleganCi
Vlasta Idic |
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In
Düsseldorfer Kinos: Spot gegen
Abschiebung
Mit
dem Kinderreim „Ene mene miste“
verdeutlicht die Flüchtlingshilfe
„STAY“ die Abschiebepraxis in
Deutschland. In einem Werbespot der
Organisation wird der neunjährige
Faisal ausgezählt: Er muss das Land
verlassen.
Der
Werbespot soll den Zuschauern des
Ufa-Palastes am Hauptbahnhof und der
Programmkinos die Situation von
Flüchtlingen und vor allem deren
Kindern vor Augen führen. Er wurde von
der Agentur Mc Cann Erickson gedreht
und wird von den Franziskanern und
Kabarettist Volker Pispers
unterstützt.
(RP 7.11.2009)
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Papierlos -
Ausgebeutet - nicht existent
Wir treffen sie an der
Bahnhaltestelle oder an der Kasse im
Supermarkt, doch wahrnehmen tun wir sie
nicht. Über eine 1 Million gibt es laut
Schätzungen in Deutschland. Die Rede ist
von papierlos hier lebenden und meist
unter ausbeuterischen Bedingungen
arbeitenden Menschen.
Ihre Situation und
Möglichkeiten der konkreten Hilfe stehen
im Mittelpunkt dieses politischen
Frühstücks mit folgenden Themen/Fragen:
- Soziale, wirtschaftliche, globale
Hintergründe, die Menschen in eine
solche Situation treiben
-
Situation der
papierlos und „illegal“ hier Lebenden
- Bisherige
Erfahrungen in der konkreten
Unterstützung der „Papierlosen“
- Aktuelle
konkrete Angebote/Anlaufstellen in
Düsseldorf
- Was muss als
Netzwerk noch weiterentwickelt – kann
konkret abgesprochen werden?
Als Referent wird uns
Bernhard Schmid (Journalist und
Arbeitsrechtler) zu den Erfahrungen aus
Frankreich berichten. Dazu gibt es
Berichte zu ersten Ansätzen der
konkreten Hilfe/ Unterstützung in
Deutschland.
Sonntag 06.12.09
11:00 Uhr
zakk-Kneipe
Fichtenstr. 40
Veranstalter: Attac, STAY,
ver.di, NGG, VDJ Düsseldorf
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STAY!
erhält den Düsseldorfer
Friedenspreis
Am
01.
September 2009 wurde die
Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative
STAY! e.V. mit dem Friedenspreis
der Düsseldorfer
Friedensbewegungen ausgezeichnet.
Da die Initiative, nach Angaben
der Preisverleiher, zum sozialen
Frieden und Gerechtigkeit in der
Stadt beitrage und hinschaue, wo
andere weggucken, handele wo
andere zögern, habe sie diese
Preis redlich verdient. Bei der
Verleihung im Düsseldorfer Maxhaus
sprach Dominikanerpater Wolfang
Sieffert die Laudation und lobte
das Engagement der zahlreichen
MitarbeiterInnen der Initiative.
Lesen Sie Auszüge aus seiner Rede:
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Bundesweites
Treffen der MediNetze in Freiburg
Um
sich besser zu vernetzen, von
einander zu lernen und um gemeinsame
politische Forderungen effektiv
formulieren zu können, trafen sich
im Juni 2009 14 medizinische
Flüchtlingsinitiativen aus ganz
Deutschland. Das Treffen in Freiburg
diente neben dem Erfahrungsaustausch
und der gegenseitigen Information
über laufende Projekte und
erfolgsversprechende Arbeitskonzepte
auch dem Kennenlernen und der
Schaffung einer gemeinsamen Platform
für weitergehende Kooperationen wie
einem bundesweiten Aktionstag zur
medizinischen Versorgung von
Menschen ohne Papiere oder der
Ausarbeitung einer informativen
Internetseite. |

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Die
Initiative STAY! hat in ihrem ersten
Jahr 300 Menschen geholfen
Seit einem Jahr gibt es nun schon die
Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative
STAY! e.V. mit seiner Sozial- und
Rechtsberatung und dem MediNetz. In
einem Jahr haben wir über 300 Kontakte
mit Migranten und Flüchtlingen gehabt
die zu uns kamen um Hilfe zu erhalten.
Einer davon ist Erion Durka: zwei
Jahre war Erion Durka (31) illegal in
Deutschland. Jetzt ist er mit seiner
Frau Sarah und Tochter Sharon Vasilika
in Düsseldorf glücklich...
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Erstes STAY! - Symposium zum
Thema "Flüchtlings- und
Migrantenmedizin"
Anlässlich unseres einjährigen
Jubiläums haben wir am Samstag den 06.
Juni 2009 ein Symposium an der
Universität Düsseldorf veranstaltet, das
sich mit der medizinischen Situation von
Flüchtlingen und Menschen ohne Papiere
in Deutschland befasst. Als Redner waren
u.a. das Psychosoziale Zentrum
Düsseldorf, sowie Ärze der
missionsärztlichen Klinik Würzburg und
des MediNetz Düsseldorf eingeladen.
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Medinetz bekommt SPD-Preis für
Bürgerschaftliches Engagement
Sie
schreiben
keine
Rechnungen,
opfern
ihre
Freizeit
und
sind
einfach
froh,
wenn sie anderen Menschen helfen können.
Seit Mitte des Jahres vermitteln die ehrenamtlichen
Mitarbeiter vom Medinetz Düsseldorf anonym und kostenlos
medizinische Hilfe für Flüchtlinge
und Migranten ohne
Aufenthaltsgenehmigung. Jetzt
erhielten sie dafür den verdienten Lohn.
Als einer von
insgesamt vier Preisträgern nahmen sie
am Samstag den
SPD-Preis für Bürgerschaftliches
Engagement 2008 im Tanzhaus NRW
entgegen. Das Medinetz
Düsseldorf hatte die sechsköpfige Jury um Karin
Kortmann überzeugt, da die Organisation
zentrale gesellschaftspolitische Fragen
ins öffentliche
Bewusstsein rückt.
In
einer wöchentlichen Sprechstunde stellen
die Mediziner,
Ärzte und Studenten vom Medinetz den
Kontakt zu Ärzten her, die sich bereit
erklärt haben, Flüchtlinge und Migranten
anonym und kostenlos
oder kostengünstig zu behandeln. Denn
aus Angst vor Abschiebung sei ein
regulärer
Arztbesuch für diese Menschen nicht
möglich, so Dr. Alex Rosen, Kinderarzt
und Mitarbeiter beim Medinetz
Düsseldorf. Jetzt diesen Preis zu
bekommen, sei etwas ganz Besonderes.
Und obwohl das nicht der Grund für
ehrenamtliches Engagement
gewesen ist, sind sich alle Preisträger
einig: „Wir freuen uns wirklich sehr,
dass man unsere Arbeit so wertschätzt.“
(gekürzt aus RP 8.12.2008)
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Semras
Geschichte
Die
junge
Roma-Frau Semra Idic (19 Jahre) hat am
26. November im Düsseldorfer
Kulturzentrum „zakk“ aus ihrem Buch
vorgelesen. Ein nur kleines, aber um so
mehr interessiertes Publikum hing an den
Lippen der jungen Frau, die in ihren
wenigen Lebensjahren bereits mehr Dramen
erlebt hat, als andere bis ins hohe
Alter. „Wenn nicht sogar sehr – Meine
Geschichte unserer verhinderten
Abschiebung“, so der Titel, macht
exemplarisch am Beispiel des eigenen
Schicksals auch auf die Lage der über
200.000 anderen Flüchtlinge in
Deutschland aufmerksam (NRhZ berichtete
mehrfach). „Ihr sollt wissen, dass das,
was uns angetan wurde, nicht besonders
schlimm war im Vergleich zu anderen
Fällen“, trug Semra mit Leidenschaft vor
und las darauf das Kapitel „Auch andere
müssen leiden“. Semra erzählte unter der
Moderation von Ko-Autor Hubert Ostendorf
von der Obdachlosenhilfe „fiftyfifty“,
der die Kampagne gegen die Abschiebung
im Wesentlichen organisiert hatte, auch
von der Kraft der Solidarität. Semra
wörtlich: „Ohne die Unterstützung vieler
Menschen und ohne Asyl in fünf Kirchen
hätten wir es nicht geschafft.“ Die etwa
20 ZuhörerInnen, die am Ende alle ein
Buch von Semra kauften, waren
beeindruckt von der Geradlinigkeit und
Ausdauer der jungen, sympathischen Frau,
aber auch von ihrem Respekt selbst
Gegnern gegenüber. Semra, die gerade
erst den „Initiativenpreis“ von
„Jugendliche ohne Grenzen“ bei der Wahl
des schlimmsten Abschiebeministers in
Potsdam von Schauspieler Jochen Senf
erhalten hatte, sparte nicht mit Kritik
an dem verstorbenen Oberbürgermeister
Düsseldorfs, Joachim Erwin, der
wahrheitswidrig behauptet hatte, die
Familie sei kriminell – der Vater wurde
mit diesem Argument vor drei Jahren zu
Unrecht in ein Elendsghetto nach
Südserbien abgeschoben. „Mein Buch soll
helfen, ihn zurückzuholen“, so Semra mit
Pathos. Auch Landesvater Dr. Jürgen
Rüttgers, den Semra zu ihrer Lesung
eingeladen hatte, bekam sein Fett weg.
In dem vorgetragenen Kapitel „Der
Händedruck der Hoffnung“ zeigt die junge
Autorin, wie der Ministerpräsident das
Schicksal der Familie für seine
persönliche PR missbraucht hatte, ohne
sich um das in Aussicht gestellte
Bleiberecht zu kümmern. Semra hätte
Herrn Rüttgers gerne mit ihrer
Enttäuschung konfrontiert. Doch Rüttgers
hatte – wieder einmal – abgesagt, für
den Tag der Lesung und „auf Sicht“ habe
er keine Zeit. In der Fragerunde, die
Hubert Ostendorf mit dem berühmten Satz
„Kein Mensch ist illegal“ des
Shoa-Überlebenden Elie Wiesel (Jahrgang
1928) einleitete, spielte auch das
Vorwort von Nobelpreisträger Günter
Grass eine Rolle – vorgetragen von
Streetworker Oliver Ongaro, der das
erste Kirchenasyl für die Familie
organisiert hatte und – wie Semra – zu
den Gründungsmitgliedern der
Flüchtlingshilfe „STAY!“ gehört, der
Semra den Reinerlös aus dem Verkauf
ihres Buches zukommen lässt. Am Ende gab
sie eine Sammelbüchse herum, um für
ihren notleidenden Verein etwas Geld zu
bekommen. Und natürlich gab es jede
Menge Respekt für den gewonnenen Kampf
der „Jeanne d’Arc gegen das Unrecht der
Abschiebung, einer Tochter von Mutter
Courage“, wie Hubert Ostendorf bei der
Überreichung eines großen Blumenstraußes
unter dem Applaus des Publikums sagte.
Georg
Lehner
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Der
Verlag
des Straßenmagazins „fiftyfifty“, das die
Kampagne gegen die Abschiebung von Familie
Idic koordiniert hat, hat das Buch von Semra
herausgeben (ca. 140 S., einige Fotos,
Hardcover Leinen m. Schutzumschlag): 18,90
Euro zzgl. Versand. Ein engagiertes
Weihnachtsgeschenk.
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Bestellungen unter 0211/9216284
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Der
Reinerlös aus dem Verkauf kommt der von
Semra mitgegründeten Flüchtlingsinitiative
"STAY!" zu Gute.
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STAY! eröffnet sein Büro
Am Donnerstag, 5. Juni 2008,
begann der Verein STAY! Düsseldorfer
Flüchtlingsinitiative mit seiner Arbeit.
Aus diesem Anlass haben wir zur
Pressekonferenz um 11.00 Uhr in unseren
Räumlichkeiten Hüttenstraße 150 in
Düsseldorf eingeladen. Anwesend waren
viele Unterstützer des neu gegründeten
Projekts wie Stadtdechant Msgr. Rolf
Steinhäuser, Hubert Ostendorf, Herausgeber
fiftyfifty, Dr. Siegfried Joel
und
Sibylle Werkmeister, MediNetz
Düsseldorf,
Mitarbeiter/innen
von
McCann
Erickson,
Werbeagentur,
Semra
Idic,
ehem.
Betroffene, Christian Arnold, für
die Ev. Kirche - Diakonie u.v.a.
Die
Idee STAY! zu gründen entstand beim
Kampf um das Bleiberecht von Familie
Idic.Der Verein wird Menschen, die
aufgrund ihrer Migrationsgeschichte
Schwierigkeiten haben, ihre
Lebenssituation menschenwürdig zu
gestalten, professionelle Hilfe zur
Seite stellen. Dabei steht die
Vernetzung mit anderen Fachstellen und
Organisationen der Flüchtlings- und
MigrantInnenhilfe im Mittelpunkt der
Arbeit. Darüber hinaus ist das Anliegen
die Öffentlichkeit über die Hintergründe
von rassistischer Diskriminierung,
Flucht, Abschiebung,
Integrationsprozessen und kultureller
Vielfalt zu informieren. „Wir wollen vor
allem den Menschen eine Stimme geben,
die sonst keine haben“, erklärt Nicole
Tauscher, die für die Sozialberatung bei
STAY! zuständig ist.
Das
erste wichtige Projekt von STAY! ist
MediNetz, ein von Ärzten ins Leben
gerufenes medizinisches
Versorgungsnetzwerk für Migrantinnen und
Migranten ohne Papiere. Es soll Menschen
ohne gültigen Aufenthaltsstatus einen
Zugang zu Gesundheitsleistungen
ermöglichen. „Als Mediziner können wir
diese humanitäre Katastrophe vor unserer
eigenen Haustür nicht länger hinnehmen
und haben deshalb beschlossen, ein
Nothilfeprojekt zu gründen“, erläutert
Dr. Alex Rosen, von MediNetz. |

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