„Wir verändern Mosambik!“

Veranstaltung mit Mbongane Jasse von „Wir verändern Mosambik“.
Der Referent wohnt mit seiner Familie in Düsseldorf und hat in den letzten Jahren mehrfach Mosambik bereist.
In Zusammenarbeit mit STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative und IL- see red! Düsseldorf
Donnerstag, 30.10.2014 – 20 Uhr – STAY! Atelier, Hüttenstr. 150, Düsseldorf- Oberbilk

In Europa sind wir daran gewöhnt, mit Afrika nur Hunger und Krieg zu verbinden. Dabei gibt es durchaus politische linke Bewegungen, die ähnlich wie die Interventionistische Linke in Deutschland versuchen mit Massenaktionen des Zivilen Ungehorsams, politisch Einfluss zu nehmen. Eine solche Bewegung ist „Wir verändern Mosambik“. Continue reading

Eine Bewegung kann man nicht räumen

Am Freitag, 17.10 besuchten über 50 Menschen die Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten von STAY!, dem “Atlier” im Hinterhof, mit Vier Refugee- Aktivist_innen, die seit dem Protestmarsch und der Bustour von Würzburg nach Berlin im Protest auf der Straße sind, erzählen von ihren Erfahrungen auf dem besetzten Oranienplatz und dessen Räumung, sowie der zuletzt eskalierten und versuchten Räumung der Ohlauer Schule und der mehrtägigen Besetzung deren Daches über die zum Teil international berichtet wurde.

 

Entscheidung des Petitionsausschuss des Landtages: Medinetzmitarbeiter Levon und Varduhi können vorerst in Düsseldorf bleiben

Die Medinetz-Mitarbeiter Levon Cholakhyan und Varduhi Hayrapetyan, die mit ihrem Sohn akut von Abschiebung nach Armenien bedroht sind (siehe auch Artikel weiter unten), haben mit Unterstützung von STAY! einen ersten Erfolg vor dem Petitionsausschuss des Landtages  erwirken können. Die Abschiebungsvorbereitungen werden ausgesetzt, damit Levon und Varduhi die Möglichkeit haben, ihre Studienabschlüsse in Medizin und Pharmazie in Deutschland anerkennen zu lassen. Bei erfolgreicher Anerkennung gelten die beiden als Hochqualifizierte und könnten darüber einen Aufenthalt bekommen. Die politsche Verfolgung in Armenien wurde leider nicht anerkannt. Außerdem müssen Levon und Varduhi ihre Pässe bei der armenischen Botschaft beantragen. Mit Ausweisdokumenten sind sie leichter abschiebbar.

WDR Lokalzeit Bericht

WDR Lokalzeit Studiogespräch

Artikel aus der RP

Fataler Deal auf Kosten von Roma-Flüchtlingen

Im zweiten „Asylkompromiss“ nach 1992 wurde das Menschenrecht auf Asyl erneut Gegenstand eines politischen Geschäfts. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) stimmte im Bundesrat der Einstufung Serbiens, Mazedoniens und Bosnien-Herzegowinas als so genannte „sichere Herkunftsstaaten“ zu. Damit stehen Flüchtlinge aus diesen Ländern in Zukunft weitestgehend schutzlos da.

Was es für Roma-Familien heißt z.B. nach Mazedonien zurückgeschoben zu werden, zeigt das Beispiel der Familie Jetula aus Düsseldorf, die vor einem Jahr abgeschoben wurde.

Hier der Bericht aus der Aktuellen Stunde vom Freitag, 19.9.2014

Das Straßenmagazin fiftyfifty startet neues Wohnprojekt in Zusammenarbeit mit STAY!

Das Straßenmagazin fiftyfifty hat in Zusammenarbeit mit STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative e.V. ein neues Wohnprojekt ins Leben gerufen. Mit Spendengeldern der letzten Monate kaufte fiftyfifty Wohnungen und stellt sie STAY! e.V. zur Verfügung. In diesen Wohnungen können anerkannte AsylbewerberInnen bis zu einem Jahr wohnen, um dann in Wohnraum weitervermittelt zu werden. Denn oft ist der Schritt aus einer Flüchtlingsunterkunft in eine eigene Wohnung zu groß und endet meistens in einer Notunterkunft für Wohnungslose. Betreut werden die ehemaligen Flüchtlinge in ihrem neuen Zuhause von SozialarbeiterInnen von STAY! e.V..

Aritkel aus der RP

Artikel aus der WZ

Artikel aus dem Express