Medinetzmitarbeiter, die Eheleute Levon Cholakhyan und Varduhi Hayrapetyan, von Abschiebung bedroht – STAY! fordert Bleiberecht!

OB Thomas Geisel, Levon, Varduhi und Diakoniepfarrer Thorsten Nolting, Vernissage beim Straßenmagazin fiftyfifty

Levon Cholakhyan, seine Frau Varduhi Hayrapetyan und der gemeinsame kleine Sohn sind akut von Abschiebung bedroht. Aufgrund politischer Aktivitäten in der Oppositionspartei Armenischer Nationalkongress wird Levon in Armenien politisch verfolgt. Dennoch wurden die Asylanträge der Eheleute als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Eine Abschiebung nach Armenien gefährdet Leib und Leben der ganzen Familie.

Levon ist von Beruf Chirurg, Varduhi hat ein Diplom in pharmazeutischer Chemie. Beide haben ein Arbeitsangebot von einem Pflegedienst, und könnten sich und ihre Familie problemlos selbst versorgen. Levon und Varduhi sind außerdem ehrenamtlich im Medinetz Düsseldorf aktiv und leisten wertvolle medizinische Unterstützung für Flüchtlinge und Migranten, die sich in deutschen Krankenhäusern nicht ohne weiteres behandeln lassen können.

Die Situation von Levon, Varduhi und ihrem kleinen Sohn David, der im September 2013 in Deutschland geboren wurde, muss als Härtefall eingestuft werden! STAY! fordert ein dauerhaftes Bleiberecht für Levon und seine Familie!

„Vielleicht hat doch jemand ein Herz“

aus der Rheinisches Post, Sa 16.6. VON UTE RASCH

Ein junges Paar aus Armenien soll abgeschoben werden, obwohl der Chirurg und die Pharmazeutin hier ein Jobangebot haben.  –
Klingt ganz einfach, nach einer schnellen, unkomplizierten Lösung: Einerseits ist da ein schwer behinderter Mann, der auf eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung angewiesen ist. Sein Pflegedienst findet niemanden, der die Aufgabe übernehmen würde. Aber dann ist er auf ein junges Paar gestoßen, beide qualifiziert, das diese Arbeit sofort übernehmen würden. Wo ist das Problem? Die beiden sind Flüchtlinge aus Armenien, ihr Asylantrag wurde abgelehnt – obwohl sie das Jobangebot vorweisen konnten. Zurzeit werden sie nur geduldet, müssen mit Abschiebung rechnen. Eine absurde Geschichte? Nein, Alltag.
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Artikel aus der Jungen Welt

Artikel aus dem Handelsblatt

Solidaritätsaktion der Grünen

Abschiebung droht – Lokalzeit Düsseldorf/WDR

Artikel aus der WZ

Artikel aus der NRZ

Artikel aus der Express

STAY! und Clown Nemo auf dem antirassistischen Fußballturnier „StandUp!-Cup“ in Düsseldorf

Im Halbfinale knapp unterlegen

Erst im Elfmeterschiessen des Halbfinales musste sich das Team von STAY! united beim
6. StandUp!-Cup geschlagen geben. Zuvor waren die Jugendlichen aus Afghanistan,
Bangladesh, Guinea und Somalia als Gruppenerster aus der Vorrunde hervorgegangen. Und auch im folgenden Viertelfinale zeigten die Jungs ihre spielerische Klasse und
setzten sich verdient mit 4:1 durch.

Im Halbfinale stand es Continue reading

Grundschüler der Städt. Katholischen Grundschule Niederkassel sammeln über 11.000 Euro für STAY!

Die Spende wurde im Rahmen des„Charity Walks“ mit großem Enthusiasmus von den Grundschülern der Städt. Katholischen Grundschule Niederkassel Anfang April auf dem oberen Deich in Niederkassel erlaufen.

Die Schulpflegschaft hat “STAY! -  Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative e.V.” als soziales Projekt ausgewählt, da diese Organisation gezielt Flüchtlingsfamilien in Düsseldorf unterstützt und sich vor allem für das Wohl der Flüchtlingskinder einsetzt. “Es scheint uns eine gute Ergänzung zu der „Patenschaft“ zu sein, die unsere Schule seit Herbst letzten Jahres mit dem Asylbewerberheim in der Schanzenstraße (Düsseldorf-Oberkassel) übernommen hat”, erklärt die Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Valeria Liebermann.

Das STAY! Team freut sich sehr über die Spende und das Engagement der Schüler und Schülerinnen. Vielen Dank!

RP Artikel

refugees welcome – Willkommensfest an der Garather Flüchtlingsunterkunft

Seit Ende März leben in der Garather Emil-Barth-Straße acht Flüchtlingsfamilien in einem Mehrfamilienhaus. Die Unterbringung im Stadtteil zeigt bereits erste Erfolge: Nachbarinnen und Nachbarn haben Kontakte zu den Bewohnerinnen und Bewohnern geknüpft und ihre Unterstützung angeboten. Allerdings hat die extrem rechte Partei „Die Republikaner“ bereits mehrfach durch Flugblattaktionen versucht, rassistische Stimmungsmache zu betreiben. Schon als bekannt wurde, dass Flüchtlinge in die Emil-Barth-Straße einziehen sollen, hetzten die REPs mit den üblichen rassistischen Parolen gegen „Asylanten“.

STAY! veranstaltete deshalb am Samstag, 3.5.2014 gemeinsam mit Bündnis 90/ die Grünen, der Linken, der Evangelischen Jugendkirche, dem Anne Frank Haus, dem Düsseldorfer Flüchtlingsrat, der Flüchtlinghilfe der Diakonie und vielen anderen zum Frühlingsanfang ein Nachbarschaftsfest an der Emil Barth Straße, um die neuen Nachbarinnen und Nachbarn willkommen zu heißen – mit Live-Musik, Essen, Getränken und einer Hüpfburg für die Kleinen. Bei schönem Wetter und netter Atmosphäre nahmen über 300 Menschen an dem Fest teil.

„Wir haben mit unserer Aktion Flüchtlinge in Düsseldorf und ganz besonders im Stadtteil Garath Willkommen geheißen und damit auch ganz deutlich gezeigt, dass hier für rassistische Stimmungsmache kein Platz ist“, erklärt Nicole Tauscher von STAY!

 

Soli-Stoffbeutel für STAY!

Das Fanzine Plastic Bomb möchte ein Zeichen setzen, dass Flüchtlinge in unserer Gesellschaft einen Platz haben und geschützt statt vertrieben werden müssen und hat einen Soli-Stoffbeutel mit “refugees welcome”- Logo enworfen. DerErlös der Soli-Beutel geht an STAY!.

Hier ist der Soli-Stoffbeutel erhältlich