NO BORDER – Konzert- und Veranstaltungsreihe

Unter dem Motto “no border – Bleiberecht für alle! – Rassismus bekämpfen! – Rassist_innen in den Weg stellen” führen SDJ – Die Falken Düsseldorf eine Konzert- und Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit STAY! durch. Den Ankündigungsflyer gibt es hier

 

444 Kilometer auf dem Longboard für STAY!

11.111 Euro sind an Spenden zusammengekommen. Super vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender und natürlich an Nicole und Cornelius. Tolle Aktion!!!

„Düsseldorf-Hamburg mit dem Longboard? Ihr spinnt doch! Warum?“ Es wäre leicht zuantworten mit: weil Nicole und Cornelius die körperliche und mentale Herausforderung lieben. Weil Boarden für sie Freiheit bedeutet. Weil sie nach mehreren langen Tagestouren nun ein weiter entferntes Ziel suchen. Weil sie einfach ankommen möchten. Ankommen und frei sein,  anscheinend so problemlos zu verwirklichen, ist für viele andere Menschen, die sich auf der Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten befinden, allerdings eine meist noch unerfüllte Hoffnung angesichts von Fremdenfeindlichkeit und Angst vor Überfremdung.

Auch in unserer Heimatstadt Düsseldorf werden immer mehr Flüchtlingsunterkünfte errichtet, deren Bewohner – teilweise traumatisiert und der deutschen Sprache unzureichend mächtig – Hilfe bedürfen. Die Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! versucht unabhängig, eben jene Hilfe auf allen Ebenen zu leisten.

Die 444 km lange Tour soll deswegen auch einen Zweck fern des Selbstzwecks haben: Mit Euren Spenden könnt ihr STAY! in ihrer Arbeit unterstützen!

CRUISE FOR CASH

 

Mehrheit im Stadtrat Düsseldorf gegen Nachtabschiebungen!

Am Donnerstag, 25.6.2015 wurde im Stadtrat über das Thema Nachtabschiebungen von Flüchtlingen diskutiert. Bei Nachtabschiebungen kommen Mitarbeiter der kommunalen Ausländerbehörde ohne Vorankündigung zur Nachtzeit in Unterkünfte und holen Einzelpersonen oder Familien zur sofortigen Ausreise ab. Diese werden zu einem Flughafen gebracht, von wo sie am Morgen Deutschland verlassen – je nach Grund der Abschiebung in einen anderen EU-Staat („Dublin-Verfahren“) oder in ihr Heimatland. Flüchtlingsinitiativen kritisieren insbesondere die traumatischen Folgen für Kinder, sowohl in den abgeschobenen Familien als auch bei anderen Flüchtlingen, die die Abschiebungen miterleben.

Dem Stadtrat lagen mehrere Anträge vor, Nachtabschiebungen in Düsseldorf zu unterlassen oder Abschiebungen generell vorher an zu kündigen. STAY! und andere FlüchtlingsunterstützerInnen hatten zu einer Protestaktion vor dem Rathaus aufgerufen.

Die Mehrheit im Stadtrat einigte sich darauf, dass unangekündigte Abschiebungen abgelehnt werden und die Verwaltung gegenüber übergeordneten Stellen (z. B. gegenüber der Zentralen Ausländerbehörde Bielefeld, die die Abschiebeflüge bucht) unterstützt wird, um Nachtabschiebungen zu vermeiden.

RP Artikel

NDOZ

Verabschiedeter Antrag des Stadtrates

Die Stadt Düsseldorf richtet neue Clearingstelle für die medizinische Versorgung papierloser Flüchtlinge bei STAY! ein

Seit der Gründung von STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative berät und versorgt das Medinetz ehrenamtlich medizinisch Menschen ohne Papiere, das heißt Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus. Das politische Ziel des Medinetzes war, den Weg in eine gesundheitliche Regelversorgung zu öffnen, die mit dem Konzept des „anonymen Krankenschein“ umgesetzt werden sollte.

Bereits im Dezember 2014 hatte der Rat der Stadt Düsseldorf die Einführung eines anonymen Krankenscheines und die Einrichtung einer Clearingstelle bei STAY! MediNetz für Menschen ohne gültige Papiere beschlossen. Ein umsetzungsfähiges Konzept wurde in den letzten Monaten von der Stadtverwaltung und STAY! entwickelt.

Am 3. Juni 2015 wurde im Ausschuss für Gesundheit und Soziales der personelle Ausbau der Clearingstelle bei STAY! und die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 100.000 Euro jährlich für die medizinische Versorgung von papierlosen Flüchtlingen beschlossen.

„Die Gesundheitsversorgung aller Menschen ist staatliche Aufgabe. Wir freuen uns, dass die Stadt Düsseldorf jetzt einen Fonds eingerichtet hat. Das Medinetz, hat viele Behandlungen ermöglicht, ist aber auch an seine Grenzen gestoßen, z. B. bei aufwendigen Operationen. Akute Erkrankungen können jetzt besser versorgt werden“, erklärt Simone Froschauer, Sozialarbeiterin der neuen Clearingstelle.

RP Artikel

report-d

NDoZ

Dorthin wo Milch und Honig fliessen

Vier weitere Termine!!!

Mittwoch, 9. und 16. September 2015, 17:30 bis 19:30 Uhr
Samstag, 12. September 2015, 12:00 bis 14:00 Uhr
Donnerstag, 17. September 2015, 17:30 bis 19:30 Uhr

Eine begehbare Theaterproduktion zu Gunsten von STAY!

„Großer Geist, bewahre mich davor über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Schuhen gegangen bin.“ So lautet eine Indianische Weisheit, in der es nicht darum geht, in fremden Schuhen zu laufen, sondern so weit wie möglich die Perspektive eines anderen Menschen anzunehmen, die Welt mit seinen Augen zu sehen.

In den Schuhen eines Flüchtlings werden wir hoffentlich nie gehen müssen, doch ein wenig zu spüren, wie es sein kann, wenn man Heimat, Familie und Freunde verlassen muss – diese Möglichkeit bietet die Theaterproduktion „Dorthin wo Milch und Honig fließen“. Continue reading