Nein zum Sterben an den EU-Außengrenzen! – Gedenkveranstaltung „Ceuta: 06.02.2014“

Am 6. Februar 2014 versuchten 400 Flüchtlinge aus Afrika über das Meer auf europäischen Boden zu gelangen. Vor der auf nordafrikanischem Boden gelegenen spanischen Stadt Ceuta wurden sie von de Guardia Civil angegriffen. 14 Menschen starben. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und Zeitzeug_innen aus Guinea, Kamerun, Senegal und Mali laden ein zur Diskussion über die aktuelle Situation an der Grenze Nord-Afrika / Süd-Europa, um Strategien ihrer Überschreitung. Was sind die Folgen der EU-Migrationspolitik an den europäischen Außengrenzen, die auf Abriegelung und Aufrüstung von FRONTEX setzt? Welchen Widerstand gibt es dagegen?

Veranstaltung: Migration aus Subsahara-Afrika und Gedenkveranstaltung zu Ceuta

Freitag, 6. Februar 2015 – STAY! Atelier – 16:00 bis 20:00 Uhr

Flyer

Veranstaltet von:Afrique Europe Interact, No Borders Morocco und Voix des Migrants NRW in Kooperation mit: STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative, Rosa Luxemburg Stiftung NRW, Stiftung:DO

Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ ruft weiterhin zu Protesten gegen Dügida auf! Blockadetraining angekündigt!

Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer – Kein Fußbreit dem Rassismus“, ruft erneut dazu auf, sich am Montag, 26.1.2015 Dügida in den Weg zu stellen und an der Route der Rassisten zu protestieren. Das Bündnis erhält weitere Unterstützung, u. a. vom verdi-Bezirk Düsseldorf, dem Türkeizentrum, CSD Düsseldorf, Sozialverband Deutschland…  Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer – Kein Fußbreit dem Rassismus!“ ruft auf zur Teilnahme:

Am Sonntag, den 25. Januar, gibt es ein Blockadetraining um 15 Uhr im Falkenheim Tannenhof, Erfurter Weg 47, Düsseldorf statt. Wir üben gemeinsam die besten Strategien für Sitzblockaden, proben Verhalten bei drohenden Räumungen und lernen von erfahrenen TrainerInnen.

Am Montag, 26. Januar:

17:15 Uhr am Graf-Adolf-Platz: Rollen gegen rechts. Wir treffen uns mit Fahrrädern, Inline-Skates, Rollbrettern und allem, was sonst noch Räder hat und machen VOR dem Naziaufmarsch eine Protestfahrt auf ihrer Route.

18 Uhr Protestkundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße (DGB-Haus)

19.30 Uhr Protestkundgebung Stresemannstraße Ecke Stresemannplatz

„Wir werden auch am nächsten Montag lautstark, bunt und kreativ gegen Dügida auf der Straße sein. Einfach wegschauen und so tun als gäbe es keine Rassisten in Düsseldorf, ist für uns keine Alternative. Wer vor Ort zu einer rassistischen Bewegung schweigt, die bundesweit Tausende auf die Straße treibt, stimmt immer auch zu“, so Thomas Bose, Pressesprecher des Bündnisses

Weitere Info auf: https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer und http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/

Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ sind:

Antifaschistische Linke Düsseldorf, AStA FH Düsseldorf, Brigada Hora Azul, CSD Düsseldorf, DA – Düsseldorfer Aufklärungsdienst, Die Linke KV Düsseldorf, Die Linke.Meerbusch, Die Linke.SDS, Düsseldorf, Dissidenti Ultra, DKP Düsseldorf, F95.Antirazzista, FIDEF Düsseldorf, fiftyfifty, gruppe_f, Hochschulpolitikreferat der HHU, Hypers 2001, i furiosi, Kopfball Düsseldorf, Linksjugend ['solid] Aachen, Linksjugend ['solid] Düsseldorf, Linksjugend ['solid] NRW, Interventionistische Linke (See Red!), Mittwochsfrühstück der Erwerbslosen und prekär Beschäftigten,  Occupy Düsseldorf, SoVD Sozialverband Deutschland, SDAJ Düsseldorf, SJD – Die Falken, STAY!, Türkeizentrum, verdi Bezirk Düsseldorf, VVN / BdA Düsseldorf

 

„No border“ Buch- und Musikpräsentation mit jungen Flüchtlingen

“No border“ ist ein Buch- und Musikprojekt mit jungen Flüchtlingen aus Düsseldorf. Ausgangspunkt des Projekts war die Einschätzung, dass sich die Situation von Flüchtlingen weiter verschärfen wird. Zum einen durch die rigide Asylpolitik Deutschlands zum anderen durch Rassismus und Ausländerfeindlichkeit bis tief in die Mitte der Gesellschaft. Wolgast, Berlin – Hellersdorf und Duisburg waren die ersten Anzeichen von einer ähnlichen Pogromstimmung wie Anfang der 90iger Jahre.

Dieser Politik und Stimmung wollen wir mit dem Buch No Border etwas entgegen setzen und für Solidarität, Respekt und Toleranz werben und Rassismus und Rechtsradikalismus bekämpfen. Das Projekt will die Flüchtlingsjugendlichen aus der Isolation holen und ein wenig von Willkommensgefühl herstellen. No border ist ein Gemeinschaftsprojekt von SdJ-die Falken, zakk und STAY!

Ayla, Victor, Richard, Ahmad und Evin, Jugendliche mit Flüchtlingsgeschichte, haben ihre biographischen Texte geschrieben, die Einblicke in Vergangenes und Gegenwärtiges gewähren. So wird das Leben und die Zukunftswünsche eines Heranwachsenden in Ghana beschrieben, eine unglaubliche Flucht von Afghanistan nach Deutschland in Worte gefasst, der umständliche Weg durch deutsche Behörden formuliert und der Jahre dauernde Kampf um eine ständige Aufenthaltsgenehmigung dokumentiert.

Des Weiteren finden sich im Buch als QR-Code drei Songs, in denen sie ihre Texte verarbeiteten und sie professionell aufgenommen haben, wie z.B.: Daily warrior mp3

Das Buch kann bei STAY! bestellt werden.

Artikel von report-d

Artikel aus der RP

Artikel aus der WZ

Artikel aus dem Express

Fortuna Düsseldorf sagt „REFUGEES WELCOME“

Zum heutigen Spiel gegen SV Sandhausen hat Fortuna Düsseldorf mehr als 400 Flüchtlinge eingeladen. Die Freikarten wurden über STAY! in zahlreichen Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften verteilt und die Begeisterung über die Aktion ist groß. Fortuna Düsseldorf lädt bereits seit mehreren Jahren immer wieder Flüchtlinge zu Spielen ein. Eine Aktion in dieser Größenordnung ist aber neu und ein starkes Signal hinsichtlich der Willkommenskultur gegenüber Menschen, die in größter Not ihre Heimat verlassen mussten.

STAY! sagt „Herzlichen Dank“, auch im Namen der vielen Menschen, die heute Abend zum ersten mal bei einem Spiel von Fortuna Düsseldorf dabei sind.

Aktion Herberge Düsseldorferinnen und Düsseldorfer heißen Flüchtlinge willkommen

“Denn in der Herberge war kein Platz für sie.“ So wird im Lukas-Evangelium beschrieben, warum Jesus in einem armseligen Stall auf die Welt kam. Viele Flüchtlinge heutzutage haben nicht einmal das.

Krieg, Armut und Katastrophen verursachen weltweit Fluchtbewegungen. Einzelne Menschen und ganze Familien werden gewaltsam aus ihren Heimatländern vertrieben. Sie verlieren ihr ganzes Hab und Gut und ihre sozialen Bezüge. Nicht selten durch Verfolgung, Repressalien, Fluchtdramen und Folter traumatisiert suchen sie Schutz außerhalb ihrer Heimat, zum Beispiel im reichen Düsseldorf. Doch hier erfahren sie nicht selten erneut Diskriminierung, Ausgrenzung und Ablehnung, mitunter auch rechtsradikale Hetze, Verfolgung und Übergriffe – sogar in offiziellen Einrichtungen für Asylbewerber. In sozialen Netzwerken grassieren mehr oder weniger verdeckte Gewaltaufrufe gegen Flüchtlinge.

Düsseldorfer Initiativen und Vereine stellen sich diesem Trend bewusst entgegen und rufen zu zivilgesellschaftlichem Engagement auf. Weil für die Unterbringung der Flüchtlinge zu wenig städtischer Wohnraum zur Verfügung steht, werden Privatleute, Kirchengemeinden, Wohngemeinschaften und Wohnungsbaugesellschaften dazu aufgerufen, Menschen in Not aufzunehmen und sie zu unterstützen. Wir brauchen eine neue Willkommenskultur, in der Flüchtlinge nicht als Belastung, sondern als Bereicherung der Gesellschaft wahrgenommen werden.

fiftyfifty Straßenmagazin, Flüchtlingsinitiative STAY!, franziskanische Initiative „vision : teilen“, Diakonie Düsseldorf, Flüchtlingsrat Düsseldorf

Wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, melde sich bitte unter 0211/9216284 bei fiftyfifty. Wir prüfen das Wohnraum-Angebot vor Ort und schlagen es ggf. der zuständigen Behörde oder Organisation als Aufnahmeort für einen oder mehrere Flüchtling/e vor.

Artikel aus der NRZ