STAY! braucht dringend Spenden – ein Jahresrückblick

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von STAY!,

das Jahr neigt sich dem Ende zu – da ist es Zeit für ein Dankeschön:

Mit Ihrer und Eurer Unterstützung haben wir in diesem Jahr wirklich Bemerkenswertes auf die Beine stellen können! Dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen – auch im Namen derer, die Hilfe bei uns gesucht und gefunden haben.
Als Verein, der ausschließlich durch Spenden finanziert wird, können wir nach wie vor nur kurz- bis mittelfristig planen. Wir möchten diesen Rückblick auf unsere Arbeit daher nutzen, Sie und Euch um weitere finanzielle Unterstützung zu bitten. Jede Spende hilft uns, unser Ladenlokal we
iter zu finanzieren, das eine wichtige Anlaufstelle für Hilfesuchende ist. Der andere große Posten, den wir aus den Vereinsgeldern finanzieren, sind die 2 ½ Sozialarbeiterstellen von Nicole Tauscher, Michael Lukas und Simone Froschauer, die für Geflüchtete direkt ansprechbar sind, sie zu Ämtern begleiten oder unsere vielen ehrenamtlichen Unterstützer/innen im MediNetz koordinieren. Alle anderen Projekte und Aktionen, an die wir heute noch einmal erinnern wollen, können wir durch ehrenamtliches Engagement und Netzwerkarbeit realisieren. So kommt jede Spende direkt denjenigen zugute, die Hilfe brauchen. STAY! e.V. ist nach wie vor gemeinnützig, d.h. Spenden an uns sind steuerlich absetzbar. Selbstverständlich stellen wir gern eine Spendenbescheinigung aus. Continue reading

Eine Bewegung kann man nicht räumen

Am Freitag, 17.10 besuchten über 50 Menschen die Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten von STAY!, dem “Atlier” im Hinterhof, mit Vier Refugee- Aktivist_innen, die seit dem Protestmarsch und der Bustour von Würzburg nach Berlin im Protest auf der Straße sind, erzählen von ihren Erfahrungen auf dem besetzten Oranienplatz und dessen Räumung, sowie der zuletzt eskalierten und versuchten Räumung der Ohlauer Schule und der mehrtägigen Besetzung deren Daches über die zum Teil international berichtet wurde.

 

Entscheidung des Petitionsausschuss des Landtages: Medinetzmitarbeiter Levon und Varduhi können vorerst in Düsseldorf bleiben

Die Medinetz-Mitarbeiter Levon Cholakhyan und Varduhi Hayrapetyan, die mit ihrem Sohn akut von Abschiebung nach Armenien bedroht sind (siehe auch Artikel weiter unten), haben mit Unterstützung von STAY! einen ersten Erfolg vor dem Petitionsausschuss des Landtages  erwirken können. Die Abschiebungsvorbereitungen werden ausgesetzt, damit Levon und Varduhi die Möglichkeit haben, ihre Studienabschlüsse in Medizin und Pharmazie in Deutschland anerkennen zu lassen. Bei erfolgreicher Anerkennung gelten die beiden als Hochqualifizierte und könnten darüber einen Aufenthalt bekommen. Die politsche Verfolgung in Armenien wurde leider nicht anerkannt. Außerdem müssen Levon und Varduhi ihre Pässe bei der armenischen Botschaft beantragen. Mit Ausweisdokumenten sind sie leichter abschiebbar.

WDR Lokalzeit Bericht

WDR Lokalzeit Studiogespräch

Artikel aus der RP

Fataler Deal auf Kosten von Roma-Flüchtlingen

Im zweiten „Asylkompromiss“ nach 1992 wurde das Menschenrecht auf Asyl erneut Gegenstand eines politischen Geschäfts. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) stimmte im Bundesrat der Einstufung Serbiens, Mazedoniens und Bosnien-Herzegowinas als so genannte „sichere Herkunftsstaaten“ zu. Damit stehen Flüchtlinge aus diesen Ländern in Zukunft weitestgehend schutzlos da.

Was es für Roma-Familien heißt z.B. nach Mazedonien zurückgeschoben zu werden, zeigt das Beispiel der Familie Jetula aus Düsseldorf, die vor einem Jahr abgeschoben wurde.

Hier der Bericht aus der Aktuellen Stunde vom Freitag, 19.9.2014

Das Straßenmagazin fiftyfifty startet neues Wohnprojekt in Zusammenarbeit mit STAY!

Das Straßenmagazin fiftyfifty hat in Zusammenarbeit mit STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative e.V. ein neues Wohnprojekt ins Leben gerufen. Mit Spendengeldern der letzten Monate kaufte fiftyfifty Wohnungen und stellt sie STAY! e.V. zur Verfügung. In diesen Wohnungen können anerkannte AsylbewerberInnen bis zu einem Jahr wohnen, um dann in Wohnraum weitervermittelt zu werden. Denn oft ist der Schritt aus einer Flüchtlingsunterkunft in eine eigene Wohnung zu groß und endet meistens in einer Notunterkunft für Wohnungslose. Betreut werden die ehemaligen Flüchtlinge in ihrem neuen Zuhause von SozialarbeiterInnen von STAY! e.V..

Aritkel aus der RP

Artikel aus der WZ

Artikel aus dem Express