Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir darum, den Besuch unserer Beratungsstelle nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail anzukündigen, wenn Sie Fragen in den Bereichen Sozial- und Rechtsberatung haben. Diese Fragen lassen sich häufig auch am Telefon oder per E-Mail beantworten, so dass ein persönlicher Termin nicht immer notwendig ist. Sie erreichen uns unter info@stay-duesseldorf.de sowie unter 0211-72139511.

Unsere medizinischen Sprechstunden am Dienstag (19 – 20:30 Uhr) sowie am Donnerstag (14 – 16 Uhr) finden ebenfalls weiterhin statt. Wir bitten Sie, sich nach Möglichkeit zunächst telefonisch unter 0157-53606531 oder per E-Mail unter medinetz@stay-duesseldorf.de für diese Sprechstunden anzumelden.

Wenn Sie sich krank fühlen und Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, kontaktieren Sie uns unter 0157-53606531 oder wenden Sie sich zunächst telefonisch an Ihre/n behandelnde/n Arzt/Ärztin.

Informationen der Stadt Düsseldorf zum Coronavirus erhalten Sie hier.

Informationen der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung zum Coronavirus finden Sie in zahlreichen Sprachen hier.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Information about the corona virus

Due to the current situation, we ask you not to visit our advice center if you have any questions in the areas of social and legal advice. We are happy to answer these questions, as far as possible, by email at info@stay-duesseldorf.de and by phone at 0211-72139511.

Our medical consultation on Tuesday (7 – 8.30 p.m.) and thursday (2 – 4 p.m.) continue to take place. We kindly ask you to register for this medical consultation by phone at 0157-53606531 or by email at medinetz@stay-duesseldorf.de.

If you feel sick and have symptoms that indicate an infection with the coronavirus, contact us at 0157-53606531 or call your doctor first.

Frequently asked questions and the answers in connection with the new Corona Virus.

Information on the Coronavirus of the Federal Government´s Integration Commissioner can be found here in numerous languages.

Thank you for your understanding.

Informations sur le virus Corona

En raison de la situation actuelle, nous vous demandons de ne pas visiter notre centre de conseil si vous avez des questions dans les domaines du conseil social et juridique. Nous sommes heureux de répondre à ces questions, dans la mesure du possible, par e-mail à info@stay-duesseldorf.de et par téléphone au 0211-72139511.

Nos heures de consultation médicale le mardi (19 h – 20 h 30) et le jeudi (14 h – 16 h) continuent d’avoir lieu. Nous vous prions de bien vouloir vous inscrire à ces heures de bureau par téléphone au 0157-53606531 ou par e-mail à medinetz@stay-duesseldorf.de.

Merci beaucoup pour votre compréhension.

معلومات فيروس كورونا

نظرًا للحالة الراهنة ، نطلب منك عدم زيارة مركز المشورة الخاص بنا إذا كان لديك أي أسئلة في مجالات الاستشارات الاجتماعية والقانونية. يسعدنا أن نجيب على هذه الأسئلة بقدر الإمكان عن طريق البريد الإلكتروني info@stay-duesseldorf.de وعن طريق الهاتف على الرقم 021172139511

تستمر ساعات الاستشارة الطبية لدينا يومي الثلاثاء (7 – 8:30 مساءً) والخميس (2 – 4 مساءً). نرجو منك التسجيل في ساعات العمل هذه عبر الهاتف على الرقم 015753606531 أو عبر البريد الإلكتروني على medinetz@stay-duesseldorf.de

شكرا جزيلا لتفهمك.

Ein gemeinsamer Appell von We’ll Come United, Landesflüchtlingsräten und bundesweiten Medibüros/Medinetzen

Während Bundes- und Landesregierungen in nahezu allen Lebensbereichen strikte Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der COVID-19-Epidemie ergreifen, werden Geflüchtete in den Lagern (Aufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften, sogenannten Ankerzentren) und in der Abschiebehaft sowie Illegalisierte und Menschen ohne Krankenversicherungsschutz nur unzureichend geschützt. Aufgrund der engen Belegung und der meist gemeinschaftlichen Nutzung von Bädern, Küchen und anderen Flächen sind die in den Sammelunterkünften untergebrachten Menschen besonders gefährdet, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Gleichzeitig haben sie aufgrund mangelnder Informationen, geringerer finanzieller Mittel und oft fehlender sozialer Netzwerke nur wenig Möglichkeit, sich an die gegenwärtige Situation anzupassen.

We’ll Come United, die Landesflüchtlingsräte, die bundesweiten Medibüros/Medinetze und viele weitere Organisationen und Initiativen appellieren an die Bundes- und Landesregierungen, dem dynamischen Epidemiegeschehen sofort zu begegnen, Gesundheitsversorgung für alle zu garantieren und einen Leerzug der Massenunterkünfte zu veranlassen. Geflüchtete, die den Risikogruppen angehören, müssen unverzüglich einen adäquaten Schutzraum und angemessene Versorgung erhalten – zum Schutz der Einzelnen und zum Schutz aller Menschen in dieser Gesellschaft.

Verminderung sozialer Kontakte, das Einhalten eines Mindestabstands und Sicherung hygienischer Standards sind notwendig, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verhindern. All das ist für Tausende von Menschen derzeit nicht möglich. In einigen Geflüchtetenunterkünften kam es bereits zu Erkrankungen und häuslicher Quarantäne von Hunderten von Menschen auf engstem Raum, beispielsweise in Suhl (Thüringen), in Berlin und in München. Zuverlässige Informationen in den benötigten Sprachen fehlen, Menschen harren in Unsicherheit und Angst hinter verschlossenen Türen aus und versorgen schwer erkrankte Zimmernachbar*innen, wie zum Beispiel in München, von wo es außerdem bereits Berichte von Willkür und Gewalt durch Sicherheitspersonal gibt.

Oder die Polizei rückt in einem Großeinsatz an, um eine Quarantäne durchzusetzen, bevor die Bewohner*innen auch nur ansatzweise strukturierte mehrsprachige Informationen erhalten haben, was Quarantäne bedeutet und warum sie verhängt wurde, und löst damit eine große Verunsicherung und Proteste aus, wie in Suhl (Thüringen).

Einem akuten Infektionsgeschehen darf nicht mit Zwangsquarantäne einer gesamten Unterkunft und ihrer Bewohner*innen und gewaltvoller Durchsetzung der Maßnahmen begegnet werden. Vielmehr sind Informationen und Aufklärung hierbei unumgänglich, um die Menschen vor sowohl gesundheitlichen als auch psychischen Schäden zu schützen. Wir fordern die dauerhafte Sicherstellung des Zugangs zu Information, mehrsprachigen Materialien, Verdolmetschung und Vermittlung von zuverlässigen Informationen. Zugang zum Internet über WLAN muss unverzüglich und flächendeckend für alle Geflüchtetenunterkünfte organisiert werden.

Auch ist Zugang zu psychologischer Beratung notwendig, da die Situation der Quarantäne auch traumatisierend oder retraumatisierend wirken kann.

Wir fordern eine sofortige Auflösung der Massenunterbringung in Gemeinschaftsunterkünften, Erstaufnahmeeinrichtungen und Ankerzentren. Das damit verbundene Infektionsgeschehen ist nicht zu verantworten. Geflüchteten, die Risikogruppen angehören wie Ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen müssen insbesondere geschützt werden. Im gesamten Bundesgebiet stehen zahlreiche Wohnungen, Ferienapartments und Hotels leer. Diese Räume müssen sofort durch die zuständigen Behörden zur dezentralen Unterbringung aktiviert und genutzt werden.

Der eingeschränkte Zugang zu Gesundheitsversorgung in Abhängigkeit vom Aufenthaltstitel und Sozialleistungsanspruch kann in der momentanen Lage über Leben und Tod entscheiden. Wir fordern eine sofortige flächendeckende Öffnung des Gesundheitswesens und einen unbürokratischen Zugang zur regulären Versorgung für alle Menschen. Auch illegalisierte Menschen und Personen ohne Krankenversicherung müssen ab sofort getestet und gegebenenfalls behandelt werden. Es muss ausdrücklich zugesichert werden, dass sensible Daten nicht an die Ausländerbehörde übermittelt werden (Aussetzung §87 Aufenthaltsgesetz). Die Kosten für diese dringend notwendigen Gesundheitsleitungen sind selbstverständlich aus öffentlichen Mitteln zu bestreiten (z.B. Handhabung im Sinne von §19, §25, §69 Infektionsschutzgesetz und Anwendung des „Nothelferparagraphen“ §6a Asylbewerberleistungsgesetz).

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss die Versendung negativer Bescheide unverzüglich einstellen. Aufgrund von geschlossenen Beratungsstellen und eingeschränktem Besuchsverkehr bei Anwält*innen ist es momentan für Geflüchtete kaum möglich, gegen negative Bescheide rechtlich fristgerecht vorzugehen.

Sämtliche Kürzungen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz müssen aufgehoben werden. Da Beratungsstellen und Kanzleien nach und nach schließen, ist der Zugang zu einer effektiven Rechtsberatung nicht mehr gewährleistet.

Wir fordern einen Abschiebestopp und die pauschale Verlängerung aller Aufenthaltstitel mit sofortiger Wirkung. Bei geschlossenen Grenzen und weltweiten Reisewarnungen ist es absurd Abschiebungen weiter durchzuführen. Menschen in Abschiebehaft sind sofort zu entlassen.

Wer sich momentan an der griechisch-türkischen Grenze und in den Lagern auf den griechischen Inseln befindet, ist hygienischen Zuständen und psychischen Belastungen fern jeglicher Standards ausgesetzt. Wir fordern, die Menschen aus Griechenland sofort zu evakuieren!

#LeaveNoOneBehind!

Unterzeichner*innen:

PRO ASYL

BAfF Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer.

SEEBRÜCKE

KuB Berlin – Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.

XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.

Bon Courage e.V., Borna

AG Asylsuchende Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge e.V.

Kampagne „100 Jahre Abschiebehaft“

Abschiebehaftkontaktgruppe Dresden

ausbrechen – Antifa Paderborn

Initiativkreis: Menschen.Würdig, Leipzig

Migrationsrat Berlin e.V.

Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.

IniRromnja

RomaniPhen e.V.

YAAR e.V.

AKuBiZ e.V., Pirna

AGIUA e.V., Chemnitz

Aufstehen gegen Rassismus, Chemnitz

Women in Exile e.V.

Jugendliche Ohne Grenzen

Refugees4Refugees

Anlaufstelle PRO ROMA Waldkirch

United Refugees Rights Movement Karlsruhe

Medinetze / Medibüros bundesweit:

Medibüro Berlin

Medinetz Bremen

Medinetz Essen

Medinetz Freiburg

Medinetz Göttingen

Medinetz Halle/Saale

Medinetz Jena

Medinetz Leipzig

Medinetz Rostock

Medinetz Tübingen

Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum

Medizinische Flüchtlingshilfe Nürnberg + Fürth

STAY! Medinetz Düsseldorf

Aufruf zur Mahnwache

Fünf Jahre ist es her, dass sich in Europa – erst auf der so genannten Balkanroute und wenig später im griechischen Camp Idomeni – eine der größten humanitären Katastrophen der europäischen Nachkriegsgeschichte ereignete. Vor Krieg, Terror, Gewalt, Verfolgung und Hunger geflüchtete Kinder, Frauen und Männer saßen monatelang fest – ohne ausreichende Versorgung, allein gelassen von Europa.

Die Bilder gingen um die Welt, die Erschütterung war groß – doch das von den Staaten der Europäischen Union nur kurzzeitig eingeräumte Recht zur Einreise und das sich daran anschließende Relocation-Programm griffen viel zu kurz.

Der bereits im November 2015 geschlossene „Aktionsplan zur Begrenzung der Zuwanderung über die Türkei“ und das im März 2016 unterzeichnete EU-Türkei-Abkommen sollte die Einreise von Flüchtlingen über die Türkei begrenzen – dafür wurden der türkischen Regierung Milliarden EU-Gelder gezahlt. Zugleich wurde Angst geschürt: Welle, Flut, Lawine …

Das Ergebnis: Die humanitäre Katastrophe in den Staaten an den Außengrenzen der Europäischen Union, insbesondere auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos, verfestigte sich und schwoll an. Aber niemand wollte länger hinsehen. Große Hilfsorganisationen und internationale Freiwilligen-Initiativen leisteten Überlebenshilfe, baten, warnten, alarmierten – aber niemand wollte zuhören. Das zynische Mantra „2015 dürfe sich nicht wiederholen“ wurde so lange wiederholt, bis in den Augen eines Großteils der Europäer*innen Flüchtlinge nicht mehr Menschen waren, sondern zu abstrakten Bedrohungslagen wurden.

Auf der griechischen Insel Lesbos vegetieren aktuell rund 20.000 Menschen in einem Camp, das ursprünglich für 3.000 Menschen errichtet worden war. Rund 7.000 Minderjährigen wird dort jegliches Kinderrecht versagt. Ihre physische und psychische Gesundheit wird zerstört, bevor sie überhaupt eine Chance hatten, sich zu entwickeln und ein eigenständiges Leben zu beginnen. Auch hier versagt Europa.

Seit am vorigen Samstag die Türkei ihre Grenzen nach Griechenland und Bulgarien geöffnet hat – einmal mehr Menschen als Verhandlungsmasse missbrauchend – gehen wieder Bilder der humanitären Katastrophen auf den Inseln, auf dem Meer und im Niemandsland zwischen den Grenzen um die Welt. Und die Europäischen Union? Regiert eindimensional mit militärischer Verstärkung durch Frontex, versucht die Menschen mit Tränengas und Warnschüssen zurückzudrängen. Seit Montag exerziert die Griechische Armee Schießübungen mit scharfer Munition auf den Inseln und an der Grenze auf dem Festland.

Fünf Jahre Handlungsverweigerung und repressive Abschottungspolitik war bereits menschenrechtswidrig – was in den letzten Tagen geschehen ist, entlarvt die europäische Flüchtlingspolitik als zutiefst menschenverachtend.

Nicht in unserem Namen!

Wir fordern: Die sofortige Evakuierung der Menschen aus den Grenzgebieten in sicheres EU-Gebiet.

Die sofortige Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter von den griechischen Inseln in Deutschland und anderen EU-Ländern.

Die unverzügliche Auflösung aller Camps auf den griechischen Inseln und eine menschenwürdige erste Unterbringung auf dem griechischen Festland.

Das unverzügliche Inkraft-Setzen eines wirksamen Relocation-Programms zur Verteilung Geflüchteter auf alle Staaten der Europäischen Union und deren menschenwürdige Versorgung.

Sichere Fluchtwege für Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen nach Europa und faire Asylverfahren für Alle.

Düsseldorf ist – wie genau wie viele andere Kommunen in NRW und im gesamten Bundesgebiet – bereit und in der Lage, Menschen aufzunehmen und zu versorgen – sofort.

Wir können und dürfen Griechenland mit dieser Aufgabe nicht allein lassen.

Es ist eine gesamteuropäische Aufgabe, unsere humanitäre Verantwortung zu leben!

Und es ist eine Aufgabe jeder und jedes Einzelnen von uns!

Neues Projekt: STAY! engaged

STAY! fördert politische Bildung – mit Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie

Durch unsere Arbeit mit Geflüchteten erfahren wir täglich von rassistischen Konfrontationen, denen Menschen mit Migrationshintergrund häufig ausgesetzt sind. Wir haben uns deshalb zu einem neuen Projekt entschieden, das durch Bildungsarbeit rassistische Stereotype durchbrechen und Verständnis für die Lebenssituation von Geflüchteten und von Rassismus Betroffenen wecken will. Unsere Bildungsangebote richten sich an Schulklassen und Studierende, mit denen wir unser Wissen und unsere Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit Geflüchteten teilen möchten. Wir organisieren Diskussionen zum Thema Fluchtursachen und Asylrecht und wollen so bewusstes politisches Handeln fördern.

Unsere aktuellen Angebote:

  • Erstellung von Fortbildungsangeboten für Schulen, Hochschulen und weitere Bildungseinrichtungen mit dem Ziel, über die Hintergründe von Flucht und Migration zu informieren.
  • Zielgruppenspezifische Workshops für Schulklassen und Gruppen von Studierenden in unseren Räumlichkeiten oder in den Schulen oder Hochschulen.
  • Unterstützung bei der Moderation von Konflikten zwischen Schüler*innen mit und ohne Fluchtgeschichte mit dem Ziel, spezifische Aspekte von Fluchterfahrung nachvollziehbar zu vermitteln, mögliche Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen und für die besondere Lebenssituation von Geflüchteten zu sensibilisieren.

Möglich wird unser neues Angebot durch eine Förderung der Deutschen Postcode Lotterie, für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten. Mit 30 Prozent aller Einnahmen unterstützt die Deutsche Postcode Lotterie gemeinnützige Projekte und Organisationen aus den Bereichen Chancengleichheit, sozialer Zusammenhalt sowie Umwelt- und Naturschutz.

Wir laden Lehrer*innen, Dozent*innen und Schüler*innen herzlich ein, Kontakt mit uns aufzunehmen, um sich über unsere Angebote im Bereich der politischen Bildung zu informieren und Termine für Workshops und / oder Fortbildungsangebote zu vereinbaren.

Tel.-Nr: 02 11/72 13 95-11
E-mail: info@stay-duesseldorf.de

Edelweißpiratenfestival organisiert Spendenkampagne für STAY!

Die Veranstaltercrew des Edelweißpiratenfestival hat ein Spendenplakat für STAY! entworfen, dass bereits an verschieden Stellen in der Stadt hängt. Die Fotos für das Plakat sind beim letzten Festival im September im zakk entstanden, dort hatte u a. Male Élevé für STAY! gespielt.

Wer waren die Edelweißpiraten?
Nach der Machtergreifung Hitlers versuchten Nazis, immer stärkeren Einfluss auf die Jugendverbände zu nehmen. Innerhalb kürzester Zeit wurden nahezu alle Bündnisse Jugendlicher entweder verboten oder in die Hitler Jugend eingeordnet. Durch die aufkommende Kontrolle des NS-Regimes gründeten sich oppositionelle Bewegungen, die unter der Sammelbezeichnung „Edelweisspiraten“ von Justiz und Staatspolizei verfolgt wurden.
Das Düsseldorfer Edelweisspiratenfestival setzt den mutigen Heldinnen und Helden von damals einmal im Jahr ein Denkmal im Kulturzentrum zakk, regt zum Nachdenken an und stellt Bezüge zur Gegenwart her.