Weihnachtsbasar für Spätentschlossene

Weihnachten steht vor der Tür, und wer seinen Lieben eine Freude machen, im Alltag eine klare politische Haltung verbreiten und gleichzeitig die Arbeit von STAY! e.V. unterstützen möchte, hat am Donnerstag vor Heiligabend die Gelegenheit, allerlei Schönes auf unserem Weihnachtsbasar für Spätentschlossene zu kaufen. Im Angebot haben wir dieses Jahr:

  • T-Shirts mit „Refugees welcome“-Logo in diversen Größen und Farben, Bio-Baumwolle und fairtrade: 14,- €
  • Baumwolltaschen mit „Refugees welcome“-Logo (größer und kleidsamer als der übliche Jutebeutel) in verschiedenen Farben: 6,- €
  • Bauwollturnbeutel mit „Refugees welcome“-Logo in verschiedenen Farben: 8,- €
  • Kaffeebecher mit „Refugees welcome“-Logo: 6,- €
  • „Refugees welcome“-Soli-Sampler, u.a. mit Songs von sookee, Antilopen Gang, Feine Sahne Fischfilet, Egotronic, GUSTAV, Frittenbude und Neonschwarz: CD 15,- €, zusammen mit Vinyl-LP 25,-€
  • die allerletzten Exemplare des heiß begehrten no border-Buches und unsere druckfrische neue Broschüre gegen Spende.

Dazu gibt es Tee, Glühwein und die Möglichkeit, mit einigen unserer Mitarbeiter- und Ehrenamtler_innen über unsere Arbeit zu sprechen. Der gesamte Erlöst fließt in Projekte von STAY!

Wann? – Donnerstag, 22.12.2016, 17 bis 20 Uhr
Wo? – Hüttenstraße 150, Düsseldorf

Wir wünschen Ihnen und Euch erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Levon und Varduhi haben es endlich geschafft!

RP-Foto: Hans-Jürgen Bauer

Der armenischen Arzt Levon Cholakhyan, seine Frau Varduhi Hayrapetyan und der gemeinsame kleine Sohn David haben endlich eine Aufenthalterlaubnis bekommen. Die Härtefallkommmission der Landes NRW hatte bereits im Oktober 2015 Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthalts in der beruflichen Perspektive sowie der guten
sozialen Entwicklung und Integration gesehen und für die Zeitdauer der Anerkennung der Ausbildung als Arzt und Pharmazeutikerin eine drohende Abschiebung nach Armenien abgewendet. Ende September hat Levon die sogenannte Kenntnis-Prüfung bestanden und darf jetzt als Arzt in Deutschland arbeiten.

Das ganze STAY!-Team freut sich riesig und eine dickes Dankeschön an alle UnterstützerInnen!

Artikel aus der RP

DAS NENNT IHR SICHER?? Keine Abschiebungen in Kriegsgebiete! Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

Demonstration in Düsseldorf gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Etwa 500 Demonstranten zogen am Samstag (26.11.) durch die Düsseldorfer Innenstadt, um gegen drohende Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren.

Bericht von report-d
WZ -Artikel

Weitere Informationen unter:

afghanischer-aufschrei.de
https://www.facebook.com/nedajeafghan
Nedaje Afghan نداى افغان – Afghanischer Aufschrei – Afghan Outcry Düsseldorf

Der Aufruf zur Demonstration:
Zu Beginn des Jahres 2016 behauptete Innenminister De Maizière während eines Fernsehinterviews in Kabul, dass Afghanistan sicher sei. Ironischerweise sprengte sich am selben Tag nur wenige Kilometer weiter, ein Selbstmordattentäter der Taliban an einer stark besuchten Verkehrsader in die Luft. Er riss dabei 20 weitere Menschen mit in den Tod. Dass das Alltag der afghanischen Bevölkerung ist, verschweigt De Maizière. Stattdessen lässt er verlauten, dass Afghan*innen lediglich aus Gründen ökonomischer Perspektivlosigkeit, Korruption und Kriminalität flüchten. Das ist nicht nur eine maßlose Relativierung der dortigen Zustände, sondern eine Leugnung des Krieges der seit nunmehr 36 Jahren tobt. Continue reading

2. Themenabend PERSPEKTIVE HEIMAT!

Einladung PERSPEKTIVE HEIMAT! Am Freitag, 28.10. luden die Initiatoren von PERSPEKTIVE Heimat!, ein Zusammenschluss verschiedener Düsseldorfer gemeinnütziger Organisationen (STAY!, fiftyfifty, Schmitz-Stiftungen, vision:teilen) wieder ins Maxhaus ein. Über ein Jahr ist es her, dass diese inzwischen sehr erfolgreiche Düsseldorfer Initiative gegründet worden ist. Es wurden Projekte in Düsseldorf und in den Herkunftsländern aufgebaut und unterstützt. Die Macher der Initiative berichteten, was in den vergangenen 12 Monaten bewirkt werden konnte und was in Planung ist. Als Gäste berichteten u. a. Ordensschwester Dorothy aus Kenia, junge Flüchtlinge aus Düsseldorf und die Mitarbeiter des Welcome Center Düsseldorf über die verschiedenen Hilfsprojekte. Die Eröffnungsrede hielt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Unterstützt wird die Initiative vom Wirtschaftsclub Düsseldorf.

www.perspektive-heimat.de

Artikel aus der RP

report-d

1 Jahr Notfallfonds für papierlose Menschen in akuten medizinischen Notlagen in Düsseldorf

Das Team der Clearingstelle von STAY! mit Mavis

Seit der Gründung von STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative berät und versorgt das MediNetz ehrenamtlich in medizinischen Belangen Menschen ohne Papiere, das heißt Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis. Das politische Ziel des Medinetzes war, den Weg in eine gesundheitliche Regelversorgung zu öffnen, die mit dem Konzept des „anonymisierten Krankenschein“ umgesetzt werden sollte. Bereits im Dezember 2014 hatte der Rat der Stadt Düsseldorf die Einführung eines anonymisierten Krankenscheines und die Einrichtung einer Clearingstelle bei STAY! MediNetz für Menschen ohne gültige Papiere beschlossen. Ein abgewandeltes, umsetzungsfähiges Konzept wurde dann von der Stadtverwaltung und STAY! entwickelt. Der personelle Ausbau der Clearingstelle bei STAY! und die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 100.000 Euro jährlich für die medizinische Versorgung von papierlosen Flüchtlingen wurde beschlossen. Seit dem 1.7.2015 wird das Modellprojekt nun durchgeführt. Nach über einem Jahr ist es an der Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Ein Beispiel dafür ist die Geschichte der 36jährigen Ghanaerin Mavis, die mit einer Risikoschwangerschaft, bei der eine Frühgeburt erwartet wurde, zu STAY! kam. Dank des Notfallfonds kam sie zur Überwachung und Lungenreifebehandlung in die Uniklinik und der kleine Junge „Obi“ konnte gesund zur Welt kommen.Ein Beispiel dafür ist die Geschichte der 36jährigen Ghanaerin Mavis, die mit einer Risikoschwangerschaft, bei der eine Frühgeburt erwartet wurde, zu STAY! kam. Dank des Notfallfonds kam sie zur Überwachung und Lungenreifebehandlung in die Uniklinik und der kleine Junge „Obi“ konnte gesund zur Welt kommen.  Lesen Sie dazu:

Artikel aus NRZ

Artikel von report d

Artikel aus der WZ